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Kinderarbeit: 152 Millionen Kinder sind weltweit betroffen - so bewerten sie ihre Lage

Jetzt packen die betroffenen Kinder aus

Sie schuften in Steinbrüchen oder pflücken Baumwolle: Immer wieder wird über Kinderarbeit gesprochen, aber nur selten kommen die Kinder selbst zu Wort. Mit der Kampagne 'Time to Talk' wollen die Kindernothilfe und das Kinderhilfswerk 'Terre des Hommes' das nun ändern. Sie haben 1.800 von insgesamt 152 Millionen betroffenen Kindern aus 36 Ländern dieser Erde befragt, wie sie ihre Lage selbst bewerten - mit teils überraschenden Aussagen.

Die meisten Kinder arbeiten, da ihre Familien arm sind

Der Hauptgrund, aus dem Eltern ihre Kinder zur Arbeit schicken, ist ganz klar Armut. Vor allem wenn die Eltern krank sind, müssen die Kinder den Lebensunterhalt zumindest mitfinanzieren. Während ihre Freunde mit dem Bus zu Schule fahren, sind sie auf dem Weg zur Arbeit und schauen den Kindern, die die Chance haben zur Schule zu gehen, nur traurig hinterher. So wie der 13-jährige Dinash aus Indien, der in einer Weberei arbeitet. 

Andere Kinder sind aber auch stolz darauf, etwas zum Lebensunterhalt der Familie beitragen zu können und es scheint, als gingen sie gerne arbeiten, erklärt uns Barbara Küppers, Kinderrechtsexpertin von 'Terre des Hommes': "Wir waren überrascht, wie stolz die Kinder zum Teil waren, dass sie arbeiten, dass sie etwas beitragen können und dass sie wirklich mit Stolz gesagt haben: 'Ich kann meine Mutter damit unterstützen.'"

 Wie es den betroffenen Kindern wirklich geht, sehen Sie im Video!

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