Internationale Kinderhilfswerk World Vision

Kinder tragen die Hauptlast der Corona-Maßnahmen

Immer wieder warnen Ärzte und Psychologen vor den dramatischen Folgen für die Kleinsten.
Immer wieder warnen Ärzte und Psychologen vor den dramatischen Folgen für die Kleinsten.
© dpa, Santiago Morales, flm

27. April 2021 - 17:23 Uhr

Lockdown hat dramatische Folgen für Kinder

Kinder sind die Verlierer der Corona-Pandemie. Immer wieder warnen Ärzte und Psychologen vor den dramatischen Folgen für die Kleinsten. Die Corona-Notbremse der Bundesregierung dürfte die Lage weiter verschlechtern, wenn Schulen und Kitas schließen müssen und der Alltag auf die eigenen vier Wände begrenzt wird. Nun macht auch das Internationale Kinderhilfswerk auf die Lage von Kindern und Jugendlichen Aufmerksam.

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Lockdown schränkt Rechte auf Freizeit, Spiel und Bildung maßgeblich ein

"Der Lebensalltag von Kindern und Jugendlichen hat sich durch die Schließung von Kindertagesstätten und Schulen und Kontaktverboten stark verändert", heißt es in einer Mitteilung des internationalen Hilfswerks World Vision. Dieser Ausnahmezustand schränke die in der UN-Kinderrechtskonvention formulierten Rechte von Kindern auf Freizeit, Spiel und Bildung maßgeblich ein. Es gebe Risiken der sozialen Isolation, sagte Caterina Rohde-Abuba von der Organisation bei einem digitalen Treffen.

Nach Interviews mit Kindern und Jugendlichen plant World Vision jetzt bis 2023 repräsentative Umfragen mit Befragung von je 2000 Kindern und Jugendlichen in Deutschland und Ghana zu ihrem Lebensalltag. Die Hilfsorganisation mit Sitz im hessischen Friedrichsdorf ist nach eigenen Angaben in 100 Ländern aktiv.

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