„Ich weinte jeden einzelnen Tag über das, was mit meinem Körper geschah“

Kim Kardashian: So litt sie während der Schwangerschaft unter Fat Shaming der Medien

08. März 2021 - 16:57 Uhr

Kim Kardashian verurteilt Medienberichte über ihren Schwangerschaftskörper

Eine schwangere Frau sollte sich eigentlich auf ihr Kind freuen und nicht so sehr unter den Veränderungen ihres Körpers leiden, dass sie sich Nacht für Nacht in den Schlaf weint. Doch genau das ist Kim Kardashian 2013 während ihrer Schwangerschaft mit ihrer ältesten Tochter North, die inzwischen sieben ist, passiert. Durch eine Präeklampsie litt Kim unter heftigen Wassereinlagerungen und nahm fast 30 Kilo zu. Schlimm genug, dass sie sich selbst dafür hasste, nicht dem Ideal einer "gesunden Schwangeren" zu entsprechen, doch dazu kam auch noch das Fat Shaming der US-Medien. Wie schlecht es Kim damals wirklich ging und warum sie heute bewusst darüber spricht, zeigen wir im Video.

Kim wurde als „fetter Wal“ bezeichnet

Zurzeit macht die "New York Times"-Doku über Britney Spears weltweit Schlagzeilen. In "Framing Britney Spears" geht es auch um den (negativen) Umgang der amerikanischen Medien mit dem einst gefeierten Popsternchen. Bei Kim Kardashian hat das etwas ausgelöst, wie sie in ihrer Insta-Story schreibt: "Ich habe beim Gucken sehr viel Mitleid mit Britney verspürt. Die Art und Weise, in der die Medien ihr Leben beeinflusst haben, kann traumatisierend sein und selbst die stärkste Person brechen. Egal, wie öffentlich das Leben einer Person erscheint, hat es niemand verdient, mit so viel Grausamkeit und Vorurteilen behandelt zu werden, nur zum Zweck der Unterhaltung!"

Der Umgang der Medien mit Britney habe bei Kim Erinnerungen an ihre Schwangerschaft mit North geweckt, in denen sie "wöchentlich" fiese Cover-Storys und Artikel ertragen musste. Grundtenor: Kim sieht aus wie ein "fetter Wal". Das habe sie damals mental schwer belastet. So sehr, dass sie sich auch nach der Geburt wochenlang nicht aus dem Haus getraut habe.

Trotzdem sei es Kim gelungen, gestärkt aus dieser schlimmen Zeit hervorzugehen: "Glücklicherweise war ich in der Lage, diese beschämenden und frustrierenden Gefühle in Motivation umzuwandeln, die mich zu dem Menschen gemacht hat, der ich heute bin."