Kieler Handballer verlieren 30:33 in Weißrussland

Handball-Spieler in Aktion. Foto: Jens Wolf/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild
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22. Februar 2020 - 19:20 Uhr

Die Handballer des THW Kiel haben die zweite Niederlage in der Vorrunde der Champions League kassiert. Der deutsche Rekordmeister unterlag am Samstag beim weißrussischen Titelträger HC Brest mit 30:33 (13:16). Erfolgreichster Kieler Werfer war Lukas Nilsson mit acht Treffern. Für Brest erzielte Mikita Vailupau elf Tore.

Für beide Mannschaften ging es schon vor dem Anpfiff nicht mehr um viel. Der THW stand bereits seit dem vergangenen Spieltag als Sieger der Gruppe B fest, die Weißrussen hatten keine Chance mehr, das Achtelfinale zu erreichen. Kiels Trainer Filip Jicha reagierte darauf und rotierte die Außenspieler Rune Dahmke und Ole Rahmel sowie Torwart Dario Quenstedt in die Startformation.

Mit einem 5:0-Lauf nach dem Seitenwechsel machten die "Zebras" den Drei-Tore-Rückstand aus der ersten Halbzeit zunächst wett. Dann aber ließ die Chancenverwertung der Norddeutschen immer mehr nach, und die Weißrussen erarbeiteten sich wieder einen Vorsprung (30:24/52.).

Immer wieder scheiterten die Kieler am glänzend aufgelegten gegnerischen Torwart Ivan Matskewitsch. Der THW kam noch einmal auf 27:30 (57.) heran, musste am Ende aber nach zuvor sieben Siegen in sieben Spielen die erste Niederlage gegen den weißrussischen Meister hinnehmen.

Quelle: DPA