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KFC Uerdingen: Trainer Stefan Kramer zerlegt seinen Club gnadenlos

Totales Chaos beim KFC Uerdingen

Trainer zerlegt seinen Club gnadenlos

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Chaos beim KFC Uerdingen

Mehr Chaos geht wohl kaum: Beim Drittligisten KFC Uerdingen herrschen Bedingungen, die mit Professionalität nichts mehr zu tun haben. So sieht es jedenfalls Trainer Stefan Krämer. Trotz all der widrigen Umstände will er weitermachen und den Klassenerhalt erreichen.

Spieler müssen sich das Wasser selbst kaufen

Trainer Stefan Krämer hat erneut die Umstände beim finanziell schwer angeschlagenen Fußball-Drittligisten KFC Uerdingen beklagt. "Die Zustände beim KFC sind weit vom Profifußball entfernt. Weiter als die Erde vom Mars", sagte Krämer im Sport1-Interview.

Der 53-Jährige hatte sich schon nach der Niederlage gegen den MSV Duisburg (1:2) beschwert. Die Trainingsbedingungen seien "katastrophal", die Spieler müssten sich "ihr Wasser selbst kaufen", auch "für Massageöl gibt es kein Geld", klagte Krämer bei MagentaSport.

Hilft Ponomarew nochmal aus?

Michail Ponomarew
Hilft er nochmal aus?
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Zuletzt hatte der Club mitgeteilt, dass der Spielbetrieb trotz der finanziellen Sorgen vorerst gesichert sei. "So lange uns niemand was anderes sagt, kommen wir zur Arbeit. Ich weiß zwar noch nicht, wo und wie, aber wir werden trainieren. Wir wissen nicht, was ab morgen ist", sagte Krämer, dessen Team auch sportlich gegen den Abstieg kämpft. Sollte der Klassenerhalt gelingen, wäre es für Krämer "mit einem Aufstieg vergleichbar".

Die Probleme des Clubs hatten sich nach dem Ausstieg von Präsident Michail Ponomarew Anfang Februar dramatisch verschärft. Wie der „Kicker“ aber nun berichtet, könnte der Russe zumindest kurzfristig noch einmal aushelfen, um die Lizenz für die nächste Saison und den laufenden Spielbetrieb zu sichern.