Antrag der Berliner CDU

Keine Steuer für schwer vermittelbare Hunde aus dem Tierheim?

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21. September 2019 - 11:14 Uhr

Hunde verbringen mehrere Jahre im Tierheim

Das Tierheim in Berlin platzt aus allen Nähten. Insbesondere die Vermittlung von älteren Hunden, von gesundheitlich beeinträchtigten Hunden und von Hunden, die auf der Rasseliste stehen, gestaltet sich oft schwierig. Teilweise verbringen diese Hunde mehrere Jahre im Tierheim. Das möchte die CDU in Berlin ändern und fordert eine dauerhafte Steuerbefreiung für schwer vermittelbare Vierbeiner.

Dauerhafte Steuerbefreiung für alte Tierheim-Hunde

Stand jetzt ist: Hunde, die aus dem Tierheim, aus Tierasylen und ähnlichen Einrichtungen vermittelt werden, sind in Berlin für ein Jahr von der Hundesteuer befreit. Die Hundesteuer beträgt in Berlin 120 Euro für den ersten Hund, 180 Euro für jeden weiteren. 

In dem Antrag der CDU heißt es: Für Hunde, die ein Jahr und länger in Tierheimen, Tierasylen und ähnlichen Einrichtungen des Tierschutzes waren und in den Haushalt aufgenommen werden, ist die Steuerbefreitung auf Antrag dauerhaft zu gewähren.

Denn neben den Vermittlungsgebühren kommen auf die neuen Hundehalter auch Futter- und Unterhaltungskosten zu, die nicht zu unterschätzen sind. Somit würde eine dauerhafte Hundesteuerbefreiung Tierfreunde mehr dazu bewegen, den schwer vermittelbaren Vierbeinern ein neues zu Hause zu geben. Das würde gleichzeitig auch eine finanzielle und personelle Entlastung für das Tierheim bedeuten.