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Keine Rettungsgasse: Notarzt muss durch Stau zur Unfallstelle rennen

Helfern der Weg versperrt

Keine Rettungsgasse: Notarzt muss durch Stau zur Unfallstelle rennen

Lkws standen kreuz und quer auf der A4

Kampagnen, die Autofahrern den Sinn einer Rettungsgasse erklären, gibt es seit Jahren. Trotzdem wird auf der Autobahn immer wieder Helfern der Weg versperrt. So auch am Montagabend auf der A4: Ein Notarzt und ein Feuerwehrmann mussten zu einer Unfallstelle rennen, um schwer verletzten Unfallopfern zu helfen. Besonders die Lkws standen hinter der Unfallstelle kreuz und quer, sodass für einige Einsatzfahrzeuge kein Durchkommen war. Die Bilder gibt's in unserem Video.

Im Video: So bilden Sie die perfekte Rettungsgasse

Audi raste ins Stauende

Am Stadtrand von Köln hatte ein Audifahrer ein Stauende zu spät bemerkt und war ins Heck eines Lasters gerast. Das Auto bohrte sich tief unter den Auflieger. Dann raste noch ein BMW in die Unfallstelle. Beide Pkw mussten mit Seilwinden nach hinten gezogen werden, bevor den Insassen geholfen werden konnte. Der BMW-Fahrer kam mit einem Schock davon.

Der Audi-Fahrer wurde "mittelschwer" verletzt, sein Beifahrer lebensgefährlich eingeklemmt. Bei ihm musste ein besonders schnelle "Crashrettung" vorgenommen werden, bevor er ins Krankenhaus gebracht werden konnte. Gerade in so einem Fall wäre es wichtig gewesen, dass der Notarzt schnell vor Ort ist. Doch der musste zu Fuß gehen, damit er seinen Patienten überhaupt helfen konnte.