Keine Patienten-Verlegungen für Donnerstag geplant

Petra Köpping (SPD), Ministerin für Soziales und Gesundheit in Sachsen. Foto: Matthias Rietschel/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild
Petra Köpping (SPD), Ministerin für Soziales und Gesundheit in Sachsen. Foto: Matthias Rietschel/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild
© deutsche presse agentur

25. November 2021 - 17:53 Uhr

Dresden (dpa/sn) - Sachsen bereitet sich auf die Verlegung von Corona-Intensivpatienten in andere Bundesländer vor, will am Donnerstag aber noch niemanden verlegen. Die Auswahl der Ziel-Krankenhäuser stehe noch aus, ebenso die Abklärung des Transports, teilte das Gesundheitsministerium am Donnerstagnachmittag mit. Demzufolge gibt es an diesem Tag keine Verlegungen mehr. Von 16 vorgeschlagenen Patienten aus Sachsen seien 14 dafür geeignet.

Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) hatte am Mittag gesagt, dass noch an diesem Donnerstag mit der Verlegung begonnen werden sollte. Man habe am Mittwoch 16 Patienten dafür angemeldet. Für jede weitere Woche seien je 20 Patienten angemeldet worden. Köpping machte keine Angaben dazu, in welche Orte die Betroffenen kommen. Sachsen gehört zum sogenannten Kleeblatt Ost, das noch die Länder Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Thüringen umfasst.

Das Kleeblatt-Konzept für die Verlegung von Patienten wurde unter dem Eindruck der ersten Corona-Welle im Frühjahr 2020 entwickelt. Es soll sicherstellen, dass es in einzelnen Bundesländern keine Engpässe bei der intensivmedizinischen Behandlung gibt. Dafür sollten Patienten innerhalb eines Zusammenschlusses mehrerer Bundesländer oder teils auch nur eines Bundeslandes verlegt werden können.

© dpa-infocom, dpa:211125-99-143972/3

Quelle: DPA