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"Kein Mikroplastik in Kosmetika“ - Katrin Göring-Eckardt kündigt in 'RTL Aktuell' Verbots-Antrag der Grünen an

Katrin Göring-Eckardt fordert Mikroplastik-Verbot
Katrin Göring-Eckardt fordert Mikroplastik-Verbot Warum Mikroplastik Mensch und Tier schadet 03:03

Grünen-Chefin folgt Vorstoß Schwedens

Die Grünen wollen nach Informationen von 'RTL Aktuell' ein Verbot von Kosmetikprodukten durchsetzen, die Mikroplastik enthalten. Damit folgt die Umweltpartei einem Vorstoß Schwedens, wo der Verkauf von Kosmetika, die kleinste Kunststoffpartikel enthalten, durch einen Beschluss der Regierung in Stockholm ab dem 1. Juli gestoppt wird.

"Die Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit über die Nahrungskette sind bisher viel zu wenig erforscht"

"Deutschland sollte dem Beispiel Schwedens folgen. Auch die Bundesregierung darf nicht länger warten, sondern muss ein Verbot von Mikroplastik in Kosmetika auf den Weg bringen", sagte die Fraktionschefin der Grünen, Katrin Göring-Eckardt, gegenüber 'RTL Aktuell'. 

Göring-Eckardt begründete die Initiative ihrer Partei damit, dass Mikroplastik von der Umwelt nicht abgebaut werden kann. "Mikroplastik aus Peelings und Lippenstiften gelangt in die Kanalisation, ins Grundwasser und ins Meer. In Kläranlagen kann es kaum herausgefiltert werden", so die 51-Jährige. 

"In den Meeren, Seen und Flüssen werden Plastikpartikel von Tieren aufgenommen und gelangen so in die Nahrungskette. Die Tiere können daran sterben, die Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit über die Nahrungskette sind bisher viel zu wenig erforscht." Da Selbstverpflichtungen unwirksam seien, brauche es ein vollständiges Verbot von Mikroplastik in Kosmetika.

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