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Kein Ende des Blutvergießens in Syrien

Kein Ende des Blutvergießens in Syrien

In Syrien haben die Regierungstruppen trotz drohender neuer Sanktionen ihre Offensive gegen die Protestbewegung forgesetzt. Mindestens zehn Menschen wurden am Samstag nach Angaben von Aktivisten getötet, die meisten von ihnen nahe der Grenze zur Türkei. In Homs, einer Hochburg der Proteste, habe es ebenfalls wieder Tote gegeben.

Die staatliche Nachrichtenagentur Sana berichtete ebenfalls von einer steigenden Zahl an Todesopfern unter den Sicherheitskräften. Die Agentur listete die Namen von 22 Angehörigen der Armee und der Sicherheitsorganisationen auf, die von "bewaffneten Terroristen" getötet worden seien. Allein im November starben nach Angaben von Sana mehr als 120 Sicherheitskräfte.

Vor allem die "Freie Syrische Armee", die Deserteure rekrutiert, stellt sich den Regierungstruppen immer häufiger entgegen. Aufgrund einer Medienblockade der Regierung lassen sich Berichte aus Syrien nicht von unabhängiger Seite überprüfen.