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Kaum Verkehrsprobleme nach Tornado am Niederrhein

Wirbelsturm am Niederrhein
Ein Tornado zieht über eine Gartenanlage im Raum Viersen am Niederrhein hinweg. Foto: Ralf Nowak © deutsche presse agentur

Mindestens ein Mensch wurde bei dem Unwetter schwer verletzt

Ein Tornado hat im Raum Viersen am Niederrhein am Mittwochabend nach Behördenangaben eine "Schneise der Verwüstung" angerichtet. Mindestens ein Mensch wurde bei dem Unwetter schwer verletzt. "In Viersen-Boisheim sind Häuser so stark beschädigt, dass sie vorübergehend unbewohnbar sind", teilte der Kreis mit. 

Häuserdächer wurden abgedeckt und Bäume knickten um

Nach dem Wirbelsturm bei Viersen am Niederrhein sind die Straßen und Schienen am Donnerstagmorgen weitestgehend frei. Auf der Autobahn 61 rolle der Verkehr, es gebe keine Sperrungen mehr, erklärte die Polizei. Demnach sind lediglich drei Ortsstraßen noch nicht wieder befahrbar. Noch am späten Mittwochabend sei die Bahnstrecke von Mönchengladbach ins niederländische Venlo wieder freigegeben worden, erklärte die Deutsche Bahn.

"Ein sehr eindrucksvoller Tornado zog über den Landkreis Viersen im Westen von NRW hinweg"

Der Tornado, der am Mittwochabend über mehrere Ortschaften gefegt war, deckte etwa 40 bis 50 Häuser ab, rund 150 Menschen sind von den Schäden betroffen. Es gab zwei Verletzte: einen Feuerwehrmann und einen Autofahrer. Besonders wütete der Tornado im Viersener Stadtteil Boisheim. Am Donnerstagmorgen sollten die Aufräumarbeiten weitergehen.


Quelle: DPA

Das Unwetter hat sich innerhalb von 10 bis 15 Minuten abgespielt

Tornado über Viersen
In Boisheim wurden von dem Wirbelsturm auch Bäume umgerissene Bäume. © dpa, Federico Gambarini, sab

Die Bahnlinie Mönchengladach-Venlo musste laut Polizei gesperrt werden. Auch mehrere Straßen blieben zunächst gesperrt, weil umgeknickte Bäume den Weg blockierten. Das Unwetter hat sich nach ersten Polizeiangaben innerhalb von etwa 10 bis 15 Minuten abgespielt.

"Ein sehr eindrucksvoller Tornado zog über den Landkreis Viersen im Westen von NRW hinweg, er richtete hier einige Schäden an", teilte der Wetterunternehmer Jörg Kachelmann auf seiner Internetseite mit. In Deutschland seien in diesem Jahr bisher mindestens sechs Tornados beobachtet worden, schreibt Kachelmann weiter.

Quelle: DPA

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