Kaum noch Grippeschutzimpfungen in Gesundheitsämtern

Ein Arzt hält eine Spritze mit einer Grippeimpfung der Influenza-Saison 2020 / 2021in der Hand. Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild
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21. November 2020 - 11:31 Uhr

Gesundheitsexperten haben wegen der Corona-Pandemie zu Grippeschutzimpfungen geraten. In einigen Gesundheitsämtern der Landkreise in Mecklenburg-Vorpommern ist eine Impfung aber gar nicht mehr möglich, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur ergab. So teilte das Landratsamt Vorpommern-Greifswald mit, dass derzeit kein Impfstoff mehr vorrätig sei. Daher müssten die Impfsprechstunden bis auf Weiteres ausfallen.

Der Kreis Mecklenburgische Seenplatte bot zuletzt im Oktober eine Impfsprechstunde an. Es sei angesichts der Zusatzbelastung durch die Corona-Pandemie kein Personal mehr verfügbar, sagte eine Sprecherin. Ebenso sieht es im Landkreis Rostock aus: Impfstoff sei noch da, aber wegen der Arbeitsbelastung für die Mitarbeiter gebe es keine Impfsprechstunden mehr.

Quelle: DPA