Kaum Bevölkerungszuwachs in Berlin im vergangenen Jahr

Die Stadtansicht zeigt den Berliner Fernsehturm. Foto: Annette Riedl/dpa/Archivbild
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14. Februar 2020 - 12:10 Uhr

Die Einwohnerzahl von Berlin ist im vergangenen Jahr zum ersten Mal seit 2010 um weniger als ein Prozent gewachsen. Insgesamt 3.769 495 Menschen hatten am 31. Dezember 2019 Ihren Hauptwohnsitz in Berlin - rund 21.300 mehr als noch ein Jahr zuvor, wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg am Freitag mitteilte.

Der Bezirk Treptow-Köpenick konnte demnach den stärksten Zuwachs verzeichnen (3914 Menschen), gefolgt von Lichtenberg (3708 Menschen). Einen Rückgang der Einwohnerzahl gab es dagegen in Neukölln (869 Menschen) und Tempelhof-Schöneberg (445 Menschen). Berlins größter Bezirk Pankow wuchs auf 409.335 Einwohner.

Bereits im Januar hatte das Amt für Statistik mitgeteilt, dass der Wegzug zahlreicher Berliner ins Umland das Bevölkerungswachstum in der Hauptstadt bremse. Der Anteil an Bürgern mit deutscher Staatsbürgerschaft schrumpfte 2019 um 7526 Menschen. Dieser Rückgang wurde durch das Wachstum der ausländischen Bevölkerung in Berlin jedoch mehr als ausgeglichen (28.873 Menschen).

Quelle: DPA