Katzensteuer im Gespräch: Sollen Katzen Steuern kosten?

30. Januar 2017 - 11:00 Uhr

Kontroverse Diskussionen entflammen neu

Eine mögliche Steuer auf Katzen erhitzt die Gemüter. Für viele Katzenhalter stehen die Extra-Kosten für ihre Haustiere gar nicht zur Debatte. Hundehalter fragen sich hingegen, warum sie Steuern zahlen, während die etwa 13 Millionen Katzen steuerfrei durch Deutschland streunen.

Die Diskussion um die Katzensteuer hat ein Kommentar in der 'Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung' entfacht: "Katzen und ihre Halter sind ein neoliberaler Ausbund an Egoismus, Rücksichtslosigkeit und asozialem Verhalten." Die gesammelten Vorwürfe steigern sich von der fehlenden Meldepflicht bis zum undressierbaren Jagdtrieb der Stubentiger, der die Artenvielfalt der Singvögel bedrohe.

Katzenliebhaber stellen sich einer Steuer auf ihre Haustiere entschieden entgegen. "Mein Kater ist nur in der Wohnung und macht draußen keinen Dreck, wozu dann Steuern?" Die Extra-Kosten für die kuschligen Begleiter würden oftmals sozial Schwache treffen, ist ein weiteres Argument der Steuer-Gegner.

In Deutschland ist die Katzensteuer immer wieder in der Diskussion. Ihre bevorstehende Einführung ist ein beliebter Aprilscherz in den Medien.

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