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Katze kratzt Möbel kaputt: Das können Sie dagegen tun!

Fehlverhalten schnell loswerden

Katze kratzt Möbel kaputt: Das können Sie dagegen tun!

Katze kratzt Sofa langsam kaputt.
Erwischt! Katzen kratzen Möbel meist nicht ohne Grund kaputt. Am besten bieten Sie Alternativen an.
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So süß die Kulleraugen unserer Katzen auch sein mögen, zücken sie ihre schärfste Waffe in Form von Krallen, ist Schluss mit lustig. Ein Kratzer tut nicht nur richtig weh – wenn Möbel kaputt gekratzt werden, ist der Ärger meist groß. Warum Katzen gerne ihre Krallen wetzen und dabei alles kaputtmachen, und was Sie dagegen tun können, erfahren Sie hier.

Ist Kratzen bei Katzen normal?

So viel sollte klar sein: Dass Katzen ihre Krallen ausfahren, ist ein ganz natürliches Verhalten. Blöd wird es nur, wenn Haut und Einrichtung darunter leiden. Warum aber kratzen die süßen Miezen überhaupt?

  • Krallenpflege: In der Natur nutzen sich Krallen immer wieder ab. Domestizierte Katzen aber benötigen Hilfsmittel, damit ihre Krallen durchweg wie neu aussehen. Dafür geraten sie schnell in den Kratz-Modus und zerfetzen Möbel, Teppiche und Tapeten. Sie wollen ihre Krallen abschleifen oder ihre Krallenkappen dazu bewegen, abzufallen, damit neue Krallen nachwachsen können. Das ist ganz normal.
  • Revier markieren: Hunde heben das Bein, Katzen sorgen für ein desaströses Chaos. Es ist tatsächlich so, dass Katzen Orte gut sichtbar kaputt kratzen, um anderen Artgenossen zu zeigen "Schau mal! Das ist mein Platz!". Das passiert auch dann, wenn gar keine andere Katze zu Besuch ist.
  • Energieschub: "Er hat seine fünf Minuten!" Ja, das kennen wir alle! Katzen sowie Hunde sind schnell mal etwas überreizt und müssen ihre überschüssige Energie loswerden. Entweder sie flitzen durch die Wohnung oder sie zerfetzen Gegenstände. Die Energie muss raus. Experten reden von einem Spannungsabbau. Gerne ist das auch eine Aufforderung zum Spielen.

Übrigens: Viele Katzen kratzen auch, weil sie Aufmerksamkeit wollen. Ist auch logisch: Wird ein Möbelstück in Kleinteile zerlegt, springt Herrchen oder Frauchen auf.

Kratzbäume helfen gegen unerwünschte Kratzeskapaden

Die häufigste Ursache für kaputte Möbel: Die Katzen im Hause haben nicht genügend „legale“ Kratzmöglichkeiten. Bieten Sie Ihrem Vierbeiner mehr Optionen zum Austoben an. Toll sind große Kratzbäume wie die von Feandrea *. Sie bieten der Katze nebenbei noch tolle Schlafoptionen – Modelle mit Korb, Häuschen, Kratzstamm und Co. schlagen mehrere Fliegen mit einer Klappe. Und sind nicht teuer: Für 81,99 Euro gibt es bei ManoMano beispielsweise schon ein 152 Zentimeter großes Kratz-Nest in Hellgrau.

Ein Riesenmodell * mit einer Höhe von 2 Metern ist gerade im Angebot für 104,99 Euro statt 121,34 Euro. Die Lieferung ist kostenlos. Eine Retoure ist innerhalb von 14 Tagen möglich. Der XL-Kratzbaum ist optisch ein echter Hingucker und integriert sich perfekt in fast jeden Interior-Stil.

Machen Sie Ihrer Katze die Spieloase so richtig schmackhaft, falls sie sich noch weiter an Möbeln abarbeitet. Kratzen Sie wie wild drauf los. Sie werden sehen: Die Katze wird bald schon mitmachen. Kleine Leckerchen machen das Kratzparadies ebenfalls attraktiver.

Süße Alternative: Spielerische Kratzbäume für Groß und Klein

Sowohl Katzenbabys als auch ausgewachsene Tiere erfreuen sich an dem einen oder anderen Spielzeug in Wohn-, Schlaf- oder Spielzimmer. Wer nicht ganz so viel Platz für eine riesigen Kratzbaum mit Schlafhöhle hat, fährt mit einem kleinen Holz-Katzbaum * gut. Das interaktive Spielzeug passt in jede noch so kleine Ecke. Eine gute Alternative zum Sofa.

Wichtig: Katzen niemals bestrafen!

Macht sich Ihre Katze gerade an Ihrem Sofa zu schaffen, sollten Sie ein bestimmtes "Nein" von sich geben. Beendet die Katze Ihre Aktion, sofort loben. In der Tiererziehung nennt man das positive Bestärkung. Die Katze wird für das gelobt, was sie richtig macht. Mit der Zeit verinnerlicht sie das. Hört ihre Katze jedoch auch dann nicht auf, tragen Sie sie zur nächtbesten Kratzmöglichkeit. Am besten eignet sich hier ein Kratzbaum.

Verzichten Sie in jedem Fall auf Bestrafungen wie Grobheiten oder eine Wasserpistole. Das mag für eine kurze Zeit helfen, kann aber der Bindung zwischen Ihnen und Ihrem Haustier auf Dauer schaden. Katzen sind intelligent genug, um zu verstehen, dass Sie die Person hinter den Bestrafungen sind – den Grund für die Bestrafung verstehen sie hingegen nicht, da es sich aus Sicht der Katze ja um natürliches Verhalten handelt. Bieten Sie Ihrem Tier stattdessen immer wieder Alternativen an oder gehen Sie den Ursachen auf den Grund.

Katze kratzt alles kaputt – kein Grund zur Besorgnis!

Katzen und Kratzen gehören einfach zusammen. Es ist ärgerlich, wenn gerade die Lieblingsmöbel dabei draufgehen. Deshalb sollten Sie direkt zum Einzug der Katze genügend Alternativen zum Kratzen anbieten, damit es gar nicht erst zum Eklat kommt. Ansonsten hilft Konsequenz und eine strikte, selbstbewusste Erziehung. Keine Sorge! Jeder Katzenbesitzer kennt die Zerstörung von Möbeln. Also nicht verzweifeln!

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