SPD-Gesundheitspoltiker dennoch erfreut über Impfstart

Karl Lauterbach: „Uns läuft die Zeit davon. Wir müssen möglichst schnell impfen“

SPD-Gesundheitspolitiker Lauterbach
© dpa, Kay Nietfeld, nie wst

28. Dezember 2020 - 8:43 Uhr

Lauterbach (SPD): Problem ist, dass wir zu wenig Dosen haben

SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach ist erfreut über den Impfstart in Deutschland. "Die Impfung läuft gut an. Das Problem aber ist, dass wir mit dem vorhandenen Impfstoff nur fünf Millionen Menschen bis Ende März impfen können. Das ist bei weitem nicht so viel, wie wir impfen könnten", sagte Lauterbach in einem Interview mit dem RedaktionsNetzwerk Deutschland. "Uns läuft aber die Zeit davon. Das Virus hat bereits Mutationen gebildet."

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Covid-19-Impfung am 27. Dezember gestartet

Von der Bundesregierung forderte Lauterbach in dem Interview: "Daher sollte die Bundesregierung jetzt unbedingt prüfen, ob die Produktionskapazität für den Impfstoff in Deutschland kurzfristig aufgebaut oder erhöht werden kann."

Als erstes sollen in Deutschland priorisierte Bevölkerungsgruppen die Möglichkeit einer Impfung erhalten. Darunter fallen unter anderem Bewohner von Alten- und Pflegeheimen und die entsprechenden Mitarbeiter sowie medizinisches Personal auf Intensivstationen oder in Notaufnahmen. Sobald genügend Impfdosen zur Verfügung stehen, soll es weiteren Personengruppen möglich sein, einen Termin zur Impfung in den Impfzentren ihres jeweiligen Landkreises zu vereinbaren. Hier finden Sie eine Übersicht nach Bundesländern, wie und wo Sie an Ihren Termin zur Corona-Impfung kommen.

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