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„Klares Bekenntnis zu Astrazeneca, das ist ein sicherer und guter Impfstoff“

Lauterbach vor Impfarzt-Einsatz: Werde mich mit Astrazeneca impfen lassen

18. Februar 2021 - 17:55 Uhr

Karl Lauterbach im Video: "Werde mich mit Astrazeneca impfen lassen"

Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach arbeitet Ende kommender Woche als Impfarzt in einem Leverkusener Impfzentrum und geht davon aus, den Impfstoff von Astrazeneca zu bekommen. Warum er an alle, die diese Impfung angeboten bekommen, appelliert, sich damit impfen zu lassen – im Video.

"Ich werde mich dort, wie alle Mitglieder des Impfzentrums, natürlich mit Astrazeneca impfen lassen", sagte der Mediziner und Bundestagsabgeordnete dem "Tagesspiegel". "Wir wollen ein klares Bekenntnis zu Astrazeneca abgeben, das ist ein sicherer und guter Impfstoff."

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Lauterbach über Astrazeneca: "Viele sehen ihn unberechtigterweise als Impfstoff zweiter Klasse“

Lauterbach sprach sich trotz der verbreiteten Skepsis im Zusammenhang mit dem Astrazeneca-Impfstoff dagegen aus, die Impfreihenfolge zu ändern oder nicht sofort verwendete Dosen nur Freiwilligen zu spritzen. "Das würde bedeuten, dass die größten Risikogruppen, also auch Ärzte und Pfleger unter 65 Jahren, länger gefährdet sind."

Die Empfehlung der Ständigen Impfkommission, diesen Impfstoff nur für unter 65-Jährige einzusetzen, "hat offenkundig dem Impfstoff geschadet, viele sehen ihn unberechtigterweise als Impfstoff zweiter Klasse", kritisierte Lauterbach.

Impfstoff: Astrazeneca ist ein wichtiger Baustein in der Impfstrategie

Das Vektor-basierte Astrazeneca-Mittel ist in der EU ein wichtiger Baustein in der Impfstrategie, da es vergleichsweise günstig ist und weniger hohe Anforderungen an Transport und Lagerung stellt als die mRNA-Impfstoffe von Biontech/Pfizer und Moderna. Für den Weg hin zu Impfungen in Arztpraxen ist das entscheidend. Es geht um Millionen Dosen, die bald in Deutschland verabreicht werden sollen - etwa an jüngere Menschen mit relevanter Vorerkrankung und für bestimmte Berufsgruppen mit erhöhtem Ansteckungsrisiko.

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