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Nach Protesten gab es Sicherheitsbedenken

Karl Lauterbach sagt Dienst in Impfzentrum ab!

Karl Lauterbach wollte eigentlich als Impfarzt arbeiten
Karl Lauterbach wollte eigentlich als Impfarzt arbeiten
© dpa, Kay Nietfeld, nie wst exa

20. Februar 2021 - 8:42 Uhr

Lauterbach wollte in Leverkusen als Impfarzt arbeiten

Eigentlich wollte der SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach ab nächster Woche in einem Impfzentrum in Leverkusen arbeiten. Der Politiker hat Medizin studiert und wollte das Team in Leverkusen als Impfarzt unterstützen. Allerdings hat es im Vorfeld Proteste dagegen gegeben, sodass Lauterbach seinen Dienst jetzt absagt.

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Proteste gegen Impfzentrum - Polizei sieht Gefährdung

Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hat seinen geplanten Dienst in einem Leverkusener Impfzentrum abgesagt. "Leider hat es schon im Vorfeld so viele angekündigte Proteste gegen das Leverkusener Impfzentrum gegeben, dass ich den Start erst einmal absagen muss. Polizei und Sicherheitsbehörden sahen Gefährdung", twitterte Lauterbach am Freitag. Der Politiker hatte vorher angekündigt, sich "wie alle Mitglieder des Impfzentrums" auch selbst mit dem Impfstoff von AstraZeneca impfen zu lassen. Damit wollte er "ein klares Bekenntnis zu Astrazeneca abgeben das ist ein sicherer und guter Impfstoff".

"Da ich weder die großartigen KollegInnen noch den Betrieb des Zentrums gefährden will, nehme ich mich zurück. Es ist allerdings schade, wie stark der Einfluss radikaler Minderheiten auf unser Handeln jetzt wächst", schrieb Lauterbach am Freitag bei Twitter.

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