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Kanada: Mann tötet acht Menschen und sich selbst

Kanada: Mann tötet acht Menschen und sich selbst

"Sinnloser Mord"

In Kanada hat ein Mann acht Menschen erschossen und sich anschließend selbst umgebracht. Es handele sich ersten Ermittlungen zufolge um einen "tragischen Vorfall von häuslicher Gewalt", sagte der Sprecher der Polizei in Edmonton, Rod Knecht.

Kanada: Mann tötet acht Menschen und sich selbst
In Kanada hat ein Mann acht Menschen und anschließend sich selbst getötet.

Die Opfer seien mit einer gestohlenen Waffe erschossen worden, der Täter sei der Polizei bekannt. Die Tötungen seien allem Anschein nach vorsätzlich und geplant gewesen. Er sprach von einem "sinnlosen Massenmord an acht Menschen" und einem "tragischen Tag für Edmonton". Bei den Toten handelt es sich den Angaben nach um vier Frauen, zwei Männer, zwei Kinder sowie den mutmaßlichen Täter. Sie waren vermutlich alle vietnamesischer Abstammung, wie die Zeitung 'Edmonton Journal' berichtete.

Schlimmstes Verbrechen seit mehr als 50 Jahren

Die Toten waren an drei verschiedenen Orten in den benachbarten Städten Edmonton, der Hauptstadt der kanadischen Provinz Alberta, und Fort Saskatchewan gefunden worden. Bei dem Vorfall handelt es sich nach Behördenangaben um das schlimmste Verbrechen in der Stadt mit rund 700.000 Einwohnern seit mehr als 50 Jahren.

Die Beamten hatten zunächst eine 37-jährige Frau tot in einem Haus in Edmonton entdeckt. Wenig später kontrollierte die Polizei ein weiteres Haus, nachdem sie alarmiert worden war, weil ein Mann suizidgefährdet sei. Beim ersten Besuch in dem Haus schien alles normal, bei einem zweiten kurz darauf entdeckten die Beamten dann jedoch sieben Tote - zwei Männer, drei Frauen und zwei Kinder. Schließlich fanden die Polizisten den mutmaßlichen Täter, erschossen in einem Imbiss in Fort Saskatchewan. Er habe sich ersten Ermittlungen zufolge selbst umgebracht, sagte Polizeisprecher Knecht.