Kampf gegen IS: Flüchtlinge drängen zurück nach Syrien

RTL-Reporter Dirk Emmerich berichtet aus der türkisch-syrischen Grenzregion

Nach dem Vormarsch der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) im türkisch-syrischen Grenzgebiet rüsten sich die Kurden für einen Gegenschlag. Rund 1.800 Peschmerga-Soldaten hätten sich in der umkämpften Stadt Ain al-Arab, die im Kurdischen Kobane genannt wird, in Stellung gebracht, berichtete die syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Allein seit Mittwoch seien 1.500 Kämpfer eingetroffen.

Kampf gegen Terrormiliz IS: Flüchtlinge drängen zurück nach Syrien
Hunderte Flüchtlinge drängen zurück nach Syrien. Sie wollen gegen den IS kämpfen.
REUTERS, MURAD SEZER

Flugzeuge des US-geführten Anti-IS-Bündnisses hatten bereits Stellungen der Dschihadisten in der Region beschossen. Sie hatten die im Norden Syriens gelegene Enklave vor mehr als einer Woche eingekreist. Bei ihrem Vormarsch hatten die IS-Kämpfer mehr als 60 Dörfer im Umland eingenommen. Mehr als 160.000 Menschen flohen nach türkischen Angaben ins Nachbarland.

Doch unter den kurdischen Flüchtlingen in der Türkei schwindet offenbar die Angst vor der Terrormiliz. Sie drängen zu Hunderten zurück nach Syrien, berichtet auch RTL-Reporter Dirk Emmerich von vor Ort. Seine Reportage aus der Grenzregion im Video: