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Alles für den Hauptgewinn: Reinstopfen bis zum Ersticken

41-Jähriger stirbt bei Taco-Wettessen - jetzt will sein Sohn abkassieren

Dana Hutchings erstickte bei einem Taco-Wettessen. Jetzt fordert sein Sohn Schadensersatz.
Dana Hutchings erstickte bei einem Taco-Wettessen. Jetzt fordert sein Sohn Schadensersatz.
© Dana Andrew Hutchings Family Fundraiser

07. April 2021 - 16:43 Uhr

Wettessen in Kalifornien endet tödlich

Es sollte eine harmlose Show im Rahmen eines Baseballspiels in Kalifornien werden. Aber der Wettbewerb, bei dem die Teilnehmer so viele Tacos wie möglich essen sollen, endete für den 41-jährigen Dana Hutchings tödlich. Er erstickte an dem Essen. Jetzt verklagt der Sohn des Verstorbenen, Marshall Hutchings (18), die Veranstalter.

Fresno: Teilnehmer sollten so viele Tacos verschlingen wie möglich

Der Essenswettbewerb fand am 13. August 2019 während eines Spiels der Fresno Grizzlies statt, einem unterklassigen Baseball-Team. Dabei sollten die Teilnehmer des Wettessens – allesamt Amateure – in einer bestimmten Zeit so viele Tacos wie möglich verschlingen.

Laut Zeugen ging Dana Hutchings bei dem Wettbewerb früh in Führung, hörte dann aber auf zu essen. Das Stadionpersonal habe bemerkt, dass er Probleme hatte und dann einen Defibrillator eingesetzt sowie Wiederbelebungsversuche gestartet, heißt es laut ABC in der Klage. Was nach Meinung des Rechtsexperten Tony Capozzi aber nicht hilft, wenn jemand erstickt. Eine Autopsie bestätigte, dass genau das die Todesursache des 41-Jährige war.

Tod bei Taco-Wettbewerb: Anwalt kritisiert Veranstalter

Profis würden für ein solches Event trainieren, sagte Hutchings' Anwalt Martin Taleisnik dem Portal "Fresno Bee". Bei einem Amateur-Esswettbewerb hingegen sei das nicht immer der Fall. "Die Veranstalter hätten die Teilnehmer über die Risiken aufklären und Maßnahmen ergreifen müssen, um sie zu schützen", kritisiert der Anwalt. Zudem habe Alkohol habe die Risikobereitschaft der Teilnehmer erhöht.

Seinen Vater bekommt Marshall Hutchings, der damals 16 Jahre alt war, nicht zurück. Aber für den Verlust will er vor Gericht einen Schadensersatz erstreiten. In welcher Höhe, ist nicht bekannt.

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