Soundmix aus Bayern

Kaled hat sein Debütalbum "Kennst mi no" am Start

Kaled hat sein Debütalbum "Kennst mi no" am Start
© Michael Petersohn

10. Februar 2020 - 10:15 Uhr

Der Newcomer überzeugt mit authentischen Texten

Jede Menge Augenzwinkern und ein Charme, dem man nur zu gern erliegt: Jede Silbe und jeder Ton sind bei Newcomer Kaled authentisch. Der gestandene Bayer weiß, wovon er schreibt und singt. Nicht zuletzt seine Jugend im Arbeiterviertel Münchens prägte ihn: Die Konfrontation mit Stereotypen und Vorurteilen gegen den Sohn einer Deutschen und eines Ägypters, der nicht wie ein "üblicher Bayer" aussieht, aber sich seiner bayerischen Heimat mehr als nur verbunden fühlt.

Zusammenarbeit mit Moses Pelham

Ursprünglich aus dem HipHop kommend, begeistert der Münchener Sänger und Songwriter heute mit einer coolen Mischung aus Pop und bayerischen Lyrics seine Fans. Schon früh hat Kaled mit den verschiedensten Stilen experimentiert, die er heute in einem Soundmix aus Pop, Soul, Urban, Rock und Liedermacher-Elementen verwebt. Nachdem er in den vergangenen Jahren als Special-Guest auf den Alben von Rap-Künstlern wie Moses Pelham, Harris, Ali Rasul und anderen zu hören war, hat Kaled sich die Zeit genommen, sich musikalisch zu positionieren und seine eigene Handschrift zu perfektionieren.

Das neue Video zu "Letzte Nacht"

Hier im Video verrät Kaled selbst, was hinter diesem Song steht. Und einen Blick in den Clip gibt's auch!

"Mein Dialekt ist ein Stück Heimat"

"Ich bin mit diesem Mix aus Hochdeutsch und bayerischer Mundart aufgewachsen. Für mich ist es ganz normal", sagt Kaled über seine Songs. "Außerdem bedeutet mein Dialekt auch ein Stück Heimat für mich". Seine Texte bilden auf persönliche Weise die Welt um ihn herum ab. Mal reflektiert und nachdenklich ("Ois ok", "Wo ist die Freiheit"), mal augenzwinkernd und ironisch ("Millionär") oder kraftvoll nach vorne, wie auf der Single "Kennst mi no". Kaled berichtet von dem, was ihn bewegt. Von den kleinen und den großen Tragödien und vom Leben dazwischen: Von enttäuschter Liebe und Abschied, von Fremdenhass und Schmerz, aber auch von der Hoffnung und davon, trotz allem seinen Weg zu gehen. "Ich möchte das Publikum überraschen und vielleicht hier und da auch polarisieren, um die Hörer zum Nachdenken zu bringen. Das Leben besteht aus so vielen verschiedenen Facetten; mit meinen Stücken lade ich die Leute ein, mich für ein paar Augenblicke in meine Welt zu begleiten."