RTL News>News>

Kaffeekränzchen mit Apple-Chef Tim Cook für 610.000 Dollar

Kaffeekränzchen mit Apple-Chef Tim Cook für 610.000 Dollar

Kaffeekränzchen mit Apple-Chef Tim Cook für 610.000 Dollar
Ein Unbekannter zahlt 610.000 Dollar für ein Kaffeetrinken mit dem Apple-Chef.
dpa, Andrew Gombert

Eine Privataudienz mit dem Topmanager

Einmal Kaffeetrinken mit einem der Topmanager dieser Welt: Von einer solchen Begegnung träumen viele. Doch einen Mann wie Apple-Chef Tim Cook kann man nicht so einfach zu einer Tasse Kaffee einladen – es sei denn, man erkauft sie sich. Ein unbekannter Fan ist jetzt bereit, für ein Treffen mit Cook tief in die Tasche zu greifen – er zahlt 610.000 Dollar für das Kaffeekränzchen.

Dieses Vergnügen für umgerechnet 470.000 Euro ersteigerte er auf einer Wohltätigkeitsauktion auf dem Online-Portal 'Charitybuzz'. Die US-Menschenrechtsorganisation 'Robert F. Kennedy Center for Justice and Human Rights' hatte Cook zu dieser Auktion überredet. Ihr fließen auch die Einnahmen zu.

Das Kaffeetrinken mit Cook ist dabei nicht nur teuer, sondern auch kurz: Der erfolgreiche Bieter und ein Begleiter bekommen eine halbe bis ganze Stunde mit dem Chef des wertvollsten börsennotierten Konzerns der Welt, Kaffee inklusive. Die Organisation selbst hatte den Wert des Treffens im Vorfeld auf 50.000 Dollar geschätzt. Insofern konnte Cook bei der Auktion voll überzeugen.

Bieter muss "gute Manieren" mitbringen

Im Vergleich zu Starinvestor Warren Buffett jedoch wirkt Tim Cook jedoch weit abgeschlagen: Der Chef der Investmentholding Berkshire Hathaway veranstaltet jedes Jahr eine Wohltätigkeits-Auktion auf der Plattform Ebay, die zuletzt die Rekordsumme von 3,5 Millionen Dollar einbrachte. Allerdings fällt dieses Treffen etwas luxuriöser aus: Warren Buffett hatte dafür ein ganzes Mittagessen für acht Leute im traditionsreichen New Yorker Steakhouse Smith & Wollensky versprochen.

Das Treffen mit Tim Cook findet im Apple-Hauptquartier im kalifornischen Cupertino statt. Das Kaffeekränzchen muss innerhalb eines Jahres über die Bühne gehen, sonst verfällt der Gewinn. Der Weiterverkauf ist im Kleingedruckten ausdrücklich ausgeschlossen. Auch andere Firmenlenker und Prominente hatten sich für die gute Sache zur Verfügung gestellt.

Cook wagte sich mit der Auktion noch weiter aus dem Schatten seines legendären Vorgängers Steve Jobs heraus, der im öffentlichen Leben immer sehr verschlossen war. Der Gewinner muss allerdings eine Sicherheitsüberprüfung über sich ergehen lassen, wie im Auktionstext zu lesen ist.