„Purrl“ wurde mit einer Behinderung der Hinterläufe geboren

Kätzchen mit Handicap wird aufgepäppelt und findet endlich ein Zuhause

Mit ihrer aufgeweckten Art verzaubert Purrl alle
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23. Dezember 2020 - 14:56 Uhr

Purrl war viel zu dünn und krank

Seit ihrer Geburt ist dieses kleine Kätzchen gehandicapt. Ihre Hinterläufe funktionieren wegen einer Fehlstellung nicht richtig. Das beeinträchtigt auch die Wirbelsäule des Kittens. Ein schwerer Start für die Kleine namens Purrl. Als Shannon R. Basner aus Alaska, Gründerin des Tierheims Mojo's Hope Foundation, das Kätzchen das erste Mal sieht, ist ihr sofort klar, wie schlecht es um sie steht. Denn für ihre 13 Wochen, war Purrl viel zu dünn: "Sie hat gerade einmal etwas über 3 Kilo gewogen, war krank, litt an Durchfall und Blähungen." Auch die Fehlstellung der Beine fällt der 48-Jährigen auf. Dann fasst sie sich ein Herz über ihre Arbeit im Tierheim hinaus.

Katze liegt
Verspielt und überglücklich: Seit ihr geholfen wurde, kann Purrl unbeschwert spielen.
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Neues Zuhause für Purrl

Purrl wird ein Liebling von Shannon. Die kümmert sich liebevoll um das Tier und lässt es sogar bei sich einziehen. Dort freundet sich die kleine Katze mit dem Husky Cinder an. Die beiden werden ein unschlagbares Team.

Was der Besitzerin Shannon trotzdem Sorgen bereitet: Das verhaltene Laufen durch die angeborene Fehlstellung der Beine beeinträchtigt Purrls Wirbelsäule. "Mit einem falsch Ruck könnte sie gelähmt sein oder sterben", so Shannon. Doch die 48-Jährige kennt sich aus. Ihre Foundation kümmert sich speziell um Tiere mit Behinderungen. Dank Medikamenten und einer gesunden Ernährung hat es Shannon geschafft, die kleine Katze schmerzfrei toben zu lassen: "Purrl hat sehr kräftige Vorderbeine. Sie stemmt sich dann einfach vorne hoch und kann so ihre verdrehten Hinterbeine davor schützen, aneinander zu reiben."

Und auch die bedingungslose Liebe von Husky Cinder hatte wohl in gewisser Weise eine heilende Wirkung: "Cinder begrüßt hier jedes gerettete Tier bei uns zu Hause mit Liebe, Leidenschaft und Zärtlichkeit." Und mit ihm lernt die kleine Purrl jetzt, erwachsen zu werden. Und auch, wenn die Sanftpfote nie normal laufen können wird, sie liebt es zu toben, zu klettern und zu rennen. Und das wird sie weiterhin tun – so gut es eben geht.