Käsesorte "Rohluft Cruair" von Schwyzer Milchhuus Deutschland

Käse-Rückruf bei Edeka wegen Listerien: Schwangere sollten vorsichtshalber zum Arzt

© Schwyzer Milchhuus Deutschland GmbH, Rückruf

30. November 2019 - 10:15 Uhr

Es besteht Gesundheitsgefahr!

Wegen möglicher Gesundheitsgefahr ruft die Firma Schwyzer Milchhuus einen in ganz Süddeutschland bei Edeka verkauften Käse zurück. Bei der Käsesorte "Rohluft Cruair" wurden Listerien nachgewiesen. Für Schwangere, ältere Menschen und Menschen mit geschwächtem Immunsystem sind diese besonders gefährlich.

Dabei geht es um Packungen mit circa 200 Gramm Gewicht und den Mindesthaltbarkeitsdaten 30. Dezember 2019 und 1. Januar 2020. Der Käse wurde in diesen Bundesländern in Filialen von Edeka Südwest verkauft:

  • Baden-Württemberg
  • Rheinland-Pfalz, Saarland
  • in Teilen Hessens
  • in Teilen Bayerns .

Betroffen sind das Mindesthaltbarkeitsdatum 30.12.19 mit der Losnummer 9324 sowie das Mindesthaltbarkeitsdatum 01.01.20 mit der Losnummer 9326.

Hinweis des Herstellers zu Listeria monocytogenes:

Eine Listerien-Erkrankung äußert sich meist innerhalb von 14 Tagen nach Infektion mit Durchfall und Fieber. Insbesondere Schwangere, ältere Menschen und Menschen mit geschwächtem Immunsystem können schwerere Krankheitsverläufe mit Blutvergiftung und Hirnhautentzündung entwickeln. "Bei Schwangeren kann sogar ohne Symptome, das ungeborene Kind geschädigt werden", warnt der Hersteller Schwyzer Milchhuus Deutschland GmbH ausdrücklich.

Personen, die das Lebensmittel gegessen haben und schwere oder anhaltende Symptome entwickeln, sollten ärztliche Hilfe aufsuchen und auf eine mögliche Listerien-Infektion hinweisen. Außerdem empfiehlt der Hersteller, dass "Schwangere, die dieses Lebensmittel gegessen haben, sich auch ohne Symptome in ärztliche Behandlung begeben sollten und sich beraten lassen." Für andere Personen ohne Symptome sei dies nicht sinnvoll.

Kunden, die den entsprechenden Artikel gekauft haben, können diesen gegen Erstattung des Kaufpreises auch ohne Vorlage des Kassenbons zurückgeben

Quelle: DPA/ RTL.de