Haarpflege im Winter

Kälte, Heizungsluft & Co.: Das hilft gegen trockenes und sprödes Haar

Im Winter müssen unsere Haare oft ganz schön leiden. Mit den richtigen Tipps bleiben sie trotzdem gesund und glänzend.
Im Winter müssen unsere Haare oft ganz schön leiden. Mit den richtigen Tipps bleiben sie trotzdem gesund und glänzend.
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15. Januar 2022 - 10:01 Uhr

Im Winter müssen unsere Haare leiden: Heizungsluft und Co. lassen sie trocken und spröde werden. Aber mit ein paar Tipps und Tricks geht es auch splissfrei durch den Winter.

Der Winter bringt viele Überltäter für unsere Haare mit sich

Im Winter sind unsere Haare vielen Belastungen ausgesetzt. Besonders Heizungsluft und Kälte entziehen dem Haare die Feuchtigkeit. Die Folge sind ausgetrocknete Spitzen und ein Haar ohne Glanz und Volumen. Aber auch Mützen oder Schals, die über den Haaren getragen werden, gehen nicht spurlos an der Haarpracht vorbei. Die Belastung der Spitzen macht das Haar spröde. Weitere Übeltäter sind Fön, Glätteisen und Lockenstab: Ohne Hitzeschutz trocknen sie das Haar zusätzlich aus. Doch mit der richtigen Pflege übersteht die Mähne auch diese Jahreszeit.

Ein mildes Shampoo verwenden

Das Pflegeprogramm beginnt schon mit der Haarwäsche, beziehungsweise dem richtigen Shampoo. Da die trockene Heizungsluft den Haaren jede Menge Feuchtigkeit entzieht, ist es wichtig, ein mit Öl angereichertes Shampoo mit milden Inhaltsstoffen zu verwenden. Auch der Inhaltsstoff Panthenol kann Abhilfe verschaffen, da er auch eine gereizte Kopfhaut beruhigt. Immer gut: Produkte mit einem niedrigen PH-Wert.

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Die richtige Temperatur bei der Haarwäsche

Auch die Wassertemperatur hat Einfluss auf die Struktur unserer Haare. Durch das Waschen mit zu heißem Wasser, wird die Schuppenschicht der Haare geöffnet und dem Haar wird Fett entzogen. Das lässt das Haar schnell stumpf und glanzlos aussehen. Haarprofis raten deshalb vor allem im Winter dazu, die Haare nur mit lauwarmem Wasser zu waschen.
Dasselbe gilt für das Trockenprozedere: Je geringer die Föhnhitze, desto weniger wird das Haar strapaziert. Und hier noch ein Geheimtipp: Die Haare nach dem Waschen mit einem Liter stillem Mineralwasser spülen. Denn das enthält im Gegensatz zu Leitungswasser keinen Kalk, der die Haare noch stumpfer machen könnte.

Haaröl verwenden

Haare, Pflegeöl
Ein Pflegeöl kann helfen, dem Haar die verlorengegangene Feuchtigkeit wiederzugeben und die Mähne wieder geschmeidig aussehen zu lassen.
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Haaröle schließen die Feuchtigkeit ein und sind daher das ultimative Pflegeprodukt für den Winter. Am besten gibt man es täglich nach dem Waschen in die Längen und Spitzen. Um fettige Strähnen zu vermeiden, sollte man ein auf den Haartyp abgestimmtes Haaröl verwenden. Wer besonders trockenes Haar hat, kann auch zum Wundermittel Kokosöl greifen und dies über Nacht einwirken lassen.

Lese-Tipp: Haarstyling mit Mütze – 3 Tricks für den Winter

Dem Frizz-Effekt vorbeugen

Trockenes Haar ist zudem besonders anfällig für den unliebsamen Frizz-Effekt. Deshalb sind hydratisierende Pflege- und Stylingprodukte im Winter Pflicht. Mindestens einmal pro Woche sollte eine reichhaltige Haarkur für mehr Feuchtigkeit angewendet werden.
Was das Styling angeht, so kann man in Härtefällen zu einem speziellen Anti-Frizz-Spray greifen. Ansonsten reicht es, die Spitzen nach dem Trocknen mit etwas Wachs oder Stylingcreme zu versiegeln. Ein guter Ersatz ist übrigens Handcreme - einfach einen Klecks in den Handflächen verteilen und über die Haare streichen.

Auch unsere Haut leidet unter der Kälte

Nicht nur für unsere Haare ist der Winter eine echte Herausforderung. Denn besonders in der kalten Jahreszeit haben viele Menschen mit trockenen und spröden Lippen zu kämpfen. Damit Ihre Lippen auch im Winter stets seidig zart bleiben, haben wir hier Tipps gesammelt, die zeigen, wie Sie Ihre Lippen optimal auf die erschwerten Bedingungen vorbereiten können.