Südarfikanischer Präsident unterstützt Trophäenjagd

Junger Elefant von Jagdtourist in Südafrika erschossen

23. November 2020 - 16:00 Uhr

Ein blutiges Hobby

Es ist ein schrecklicher Anblick: In Südafrika schießt ein Wilderer auf einen jungen Elefanten und dieser stirbt qualvoll. Das Wildtier kam friedlich aus einem Busch herausgelaufen und schon trafen ihn die tödlichen Schüsse eines US-amerikanischen Jägers. Was die Tierschutzorganisation PETA zu dem Vorfall sagt und was das Logistikunternehmen UPS damit zu tun hat – im Video.

Präsident Ramaphosa finanziert Jagd-Gelände

In Südafrika werden immer wieder vor dem Aussterben bedrohte Wildtiere getötet. Jetzt stellt sich heraus, dass der südafrikanische Präsident Cyril Ramaphosa ein großer Unterstützer der Trophäenjagden ist. Der Staatschef besitzt ein Gelände, was er zusätzlich mit Tieren aus seiner privaten Wildzierzucht aufstockt. Zudem gehören ihm 50 Prozent der Anteile eines weiteren privaten Jagdgeländes.

Ramaphosa profitiert somit finanziell von Wilderern. Das Geschäft mit den Wilderern ist lukrativ: Der US-amerikanische Jäger zahlte für die Tötung des Elefanten 30.000 Dollar und für die Präparierung der Körperteile für den Versand in die USA weitere 20.000 Dollar.