Juli-Wetter: Zu nass, zu kalt, zu wenige Sonne

Das Wetter im Juli war vor allem durch wolkige Himmel und Regen geprägt.
© dpa, Martin Schutt

09. Februar 2016 - 14:30 Uhr

Ungewöhnlich wenig Sonnenschein

Der Juli ist der erste Monat des Jahres 2011, der nicht nur zu kalt, sondern auch zu sonnenscheinarm ausfällt. Er ist sogar der kälteste Juli der vergangenen zehn Jahre!

Mit -2,2 Grad Abweichung von der Durchschnittstemperatur nach unten war Freiburg der kälteste Ort in Deutschland. Der Westen und Südwesten liegen durchschnittlich -1,0 bis -1,5 Grad unter dem Temperaturmittel. Der Köln-Bonner Flughafen hat eine Abweichung von -1,2 und der Münchener Flughafen von -0,4 Grad. Lediglich Hamburg liegt leicht über dem Temperaturdurchschnitt.

Vor allem im Osten fiel ungewöhnlich viel Niederschlag. Berlin hat fast mehr als das Doppelte an Regen zu verzeichnen. Im Westen fiel meist weniger Niederschlag als im Monatsdurchschnitt der letzten Jahre. Köln-Bonn schaffte es lediglich auf 58 Prozent der sonst üblichen Niederschlagsmenge.

In ganz Deutschland schien die Sonne zu wenig für einen Monat Juli. Am häufigsten zeigte sie sich in Chemnitz, immerhin 169 Stunden lang, am wenigsten in Helgoland. Mit gerade einmal 108 Sonnenstunden im Juli erreicht die Insel lediglich 48 Prozent des Monatssolls.