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Juli sorgt für deutliches Plus in touristischer Bilanz

Sonniges Wetter auf der Insel Usedom
Spaziergänger sind am Ostseestrand von Zinnowitz auf der Insel Usedom unterwegs. Foto: Stefan Sauer/Archiv © deutsche presse agentur

Der Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern hat im Juli ein kräftiges Plus von 4,8 Prozent bei den Übernachtungen im Vergleich zum Vorjahresmonat gemeldet. Das Statistische Landesamt zählte 5,4 Millionen Übernachtungen, wie das Wirtschaftsministerium am Mittwoch in Schwerin mitteilte. Von der Ostsee bis ins Landesinnere habe es fast überall Zuwächse gegeben. Profitiert habe vor allem das Binnenland.

Von Januar bis Juli wurden in Mecklenburg-Vorpommern 17,2 Millionen Übernachtungen gezählt - ein Plus von 1,7 Prozent, wie es hieß. Touristisches Zugpferd war der Campingtourismus. Die Plätze erzielten den Angaben zufolge ein Plus 13,3 Prozent bei den Übernachtungen. Das am stärksten wachsende Reisegebiet war Westmecklenburg mit einem Übernachtungsplus von 6,3 Prozent. Rückgänge gab es hingegen in den Gebieten Rügen/Hiddensee (-2,4 Prozent) und auf Usedom (-0,6 Prozent).

Herausforderungen für die Zukunft sind mehr Qualität und Abwechslung, wie Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) sagte. Das Tourismusbewusstsein müsse geschärft, Investitionen in die Infrastruktur und Mobilität müssten getätigt werden. Außerdem seien Maßnahmen zur Fachkräftesicherung und mutige Innovationen nötig.

"Das tolle Wetter und eine schöne Natur reichen nicht aus, um mehr Gäste in ein Land zu locken. Das haben andere Regionen auch." Gäste, die wiederkommen, schätzten Kontinuität, aber sie wollten sich auch neu überraschen lassen. Mit dem Polarium im Rostocker Zoo sei gerade ein zusätzliches Angebot eröffnet worden.


Quelle: DPA

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