Liverpool-Trainer räumt mit Gerüchten auf

Jürgen Klopp: "Niemand muss sich Sorgen machen"

Jürgen Klopp räumt mit Gerüchten auf

In der Champions League trifft Jürgen Klopp mit dem FC Liverpool am Dienstag auf RB Leipzig. Vor dem Achtelfinal-Hinspiel in Budapest war erneut das Privatleben des Trainers Thema. Nach dem Tod seiner Mutter waren in Liverpool Gerüchte aufgekommen, der 53-Jährige denke über eine Pause nach. Oben im Video erzählt Klopp, wie es ihm gerade geht.

"Ich kann Dinge trennen und abschalten"

Er wolle bei einer Pressekonferenz nicht über sein Privatleben reden, tat es dann aber doch. „Ich brauche keine Pause. Wir hatten privat eine schwere Zeit, aber das zog sich über einen Zeitraum hin, und wir haben das als Familie geschafft“, sagte der Trainer des FC Liverpool. „Aber das hat nichts mit meinem Job zu tun. Ich kann Dinge trennen und abschalten. Ich trage das nicht mit mir herum.“

Allen Rücktrittsgerüchten widersprach der 53-Jährige energisch und richtete den Fokus in seiner typischen Art auf das sportliche Geschehen. „Ich weiß, es sieht momentan nicht gut aus. Das Wetter ist nicht gut, mein Bart wird immer grauer, aber ich bin voller Energie. Ich sehe das als interessante Herausforderung.“

Bei den Fans bedankte er sich für die große Anteilnahme und Unterstützung in der schwierigen Zeit.

Klopp: "Leipzig spielt richtig guten Fußball"

Das aufgrund der Pandemie in die Puskas-Arena von Budapest verlegte Spiel gegen Leipzig dürfte zu Klopps größeren Herausforderungen zählen. Seine Mannschaft steckt in der schwersten Krise seiner Amtszeit, Leipzig hat sich nach einem kleinen Tief wieder gefangen und zuletzt viermal nacheinander gewonnen.

„Die Ergebnisse waren zuletzt nicht gut, aber wir müssen weitermachen. Wir haben keinen schlechten Fußball gespielt“, sagte Klopp, der keinen Favoriten im Duell mit RB sieht. „Mit 50:50 kann ich gut leben. Damit hätten wir jede Chance auf den Sieg, mehr brauche ich nicht.“

rtl.de/dpa