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Johnny Depps Gerichts-Schlacht mit Amber Heard: Aus Angst vor ihr will er sich im Bad verkrochen haben

Vorwürfe im Rosenkrieg

Johnny Depp gibt den Unschulds-Engel: Aus Angst vor seiner Ex will er sich im Bad verkrochen haben

Gerichts-Rosenkrieg bei Johnny Depp und Amber Heard Schlammschlacht im Gerichtssaal
03:11 min
Schlammschlacht im Gerichtssaal
Gerichts-Rosenkrieg bei Johnny Depp und Amber Heard

Es ist die unschönste Rolle seines Lebens. Im Rosenkrieg mit seiner Ex-Frau Amber Heard sagt Johnny Depp aktuell vor Gericht aus . Das Ex-Paar wirft sich gegenseitig Verleumdung vor. Am zweiten Tag des Prozesses macht der Leinwand-Star der Schauspielerin schwere Vorwürfe.

Johnny Depp wirft Amber Heard "endlose" Beleidigungen vor

Heard wirft ihrem Verflossenen vor, sie mehrfach körperlich angegriffen zu haben und auch sexuell übergriffig geworden zu sein. Der erzählt eine ganz andere Story. Er wirft nämlich stattdessen ihr Gewalt vor. Die Schauspielerin habe ihn außerdem andauernd erniedrigt, so Depp am zweiten Prozesstag. Es sei von ihrer Seite zu „endlosen Beleidigungen“ gegen ihn gekommen. Es sei ihm nicht erlaubt gewesen, eine „Stimme“ zu haben, alles, was er tat, sei in Heards Augen „falsch“ gewesen. Deswegen habe er sich sogar im Badezimmer eingeschlossen, sich ihr so entzogen. Um seine Ehe zu retten, habe er auch das Trinken aufgeben wollen. Doch seine Ex habe nicht auf Alkohol verzichten wollen, selbst als er sie bat, ihm beim Trockenwerden so zu helfen.

Als Amber 2016 ein Annäherungsverbot gegen ihn erwirkte, so Depp, habe das seinen Ruf in Hollywood ruiniert und ihn seine Rolle ihn „Fluch der Karibik“ gekostet. Er habe dann auch damit begonnen, Gespräche des Paars aufzunehmen. Damit habe er ihr am Tag nach den Streitigkeiten per Aufnahme beweisen wollen, dass sie diese Dinge tatsächlich gesagt habe, da sie sonst alles geleugnet habe. Seine Verflossene habe, so er zum Gericht, ein „Bedürfnis nach Gewalt.“ Diese sei aus dem „Nichts“ ausgebrochen. Bei diesen Vorfällen habe sie eine Fernbedienung nach ihm geworfen – oder auch ein Weinglas in sein Gesicht. Sie habe ihn geschlagen und auch geschubst.

Amber Heard (rechts) im Gerichtssaal.
Amber Heard (rechts) im Gerichtssaal.
crv/pac, REUTERS, EVELYN HOCKSTEIN

Johnny Depp will sich in Badezimmern verkrochen haben

Bei gemeinsamen Roadtrips, so der „Fluch der Karibik“-Star im Zeugenstand, sei ein weiteres Hotelzimmer gebucht worden, „damit ich mich nicht in einem weiteren Badezimmer einschließen musste.“ Es habe fast jeden Tag Streit in der Ehe gegeben. „Es gab keinen Tag, an dem man nicht aufwachte und erwartete, dass was passiert.“ Und so präzise wie bei einem „Uhrwerk“ sei es dann auch zum Streit gekommen.

Von Gewaltexzessen, wie Amber sie ihm vorwarf , will er unterdessen nichts wissen. „Sie hat mir oft gesagt, dass ich nur das ‘Monster’ war, wenn ich Alkohol und Drogen nahm. Doch selbst wenn ich nüchtern war (...), war der Begriff Monster noch da.“ Wenn Amber ihn beschuldigte, high zu sein, so Depp, habe sie sich an den Begriff „Monster“ geklammert, um ihn zu beschreiben. Doch das sei nur in ihrem Kopf so gewesen, nicht in seinem. Unter Eid sagte er im Gerichtssaal des Fairfax County Circuit Court aus: „Gewalt ist nicht notwendig. Warum sollte man jemanden schlagen, um die Person dazu zu bringen, einem beizupflichten?“

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