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Johnny Depps Anwältin wirft Amber Heard Lügen vor: "Es geht um das Leben dieses Mannes"

Emotionales Schlussplädoyer

Johnny Depps Anwältin wirft Amber Heard Lügen vor: "Es geht um das Leben dieses Mannes"

Schlussplädoyers im Prozess Depp vs. Heard Jetzt entscheidet die Jury

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Im Verleumdungsprozess zwischen Johnny Depp (58) und Amber Heard (36) hat die Anwältin des Hollywood-Stars in ihrem Abschlussplädoyer seiner Ex-Ehefrau Lügen und falsche Anschuldigungen vorgeworfen.

Camille Vasquez: "Was wir haben, ist ein Berg unbewiesener Anschuldigungen"

„Sie hat Ihnen das erzählt, was sie denkt, dass Sie es hören müssen, um diesen Mann als Missbrauchstäter und Vergewaltiger zu verurteilen. Sie will, dass Sie glauben, dass sie während ihrer Beziehung unzählige Male missbraucht wurde“, sagte Johnny Depps Anwältin Camille Vasquez am Freitag (27. Mai) an die sieben Mitglieder der Jury gewandt.

Dafür gebe es aber keine Beweise, so Vasquez: „Was wir haben, ist ein Berg unbewiesener Anschuldigungen, die wild, übertrieben und unglaubwürdig sind.“ Sie bat die Jury eindringlich, sich auf die Seite von Depp zu schlagen. „Es geht hier um den guten Namen eines Mannes. Und mehr noch, es geht um das Leben dieses Mannes, das Leben, das er verloren hat, als er eines furchtbaren Verbrechens angeschuldigt wurde.“ Depp sei nicht der Täter, sondern das Opfer in diesem Fall.

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Jetzt muss die Jury entscheiden, wer den Prozess gewinnt

Im Anschluss an das Abschlussplädoyer der Verteidigung von Johnny Depp wurde am 27. Mai noch das der Verteidigung von Amber Heard erwartet. Danach wird der Fall an die Jury übergeben. Ein Urteil könnte dann jederzeit fallen. Der Zivilprozess zwischen den Ex-Eheleuten Depp und Heard läuft bereits seit sechs Wochen.

Depp hat in dem Verfahren mehrfach betont, nie körperliche Gewalt gegen Heard angewandt zu haben. Heard behauptet das Gegenteil . Im Kreuzverhör gab Amber allerdings zu, Johnny geschlagen zu haben , wie wir im Video unten zeigen.

Amber Heard hat Johnny Depp geschlagen Neue Details im Kreuzverhör

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Depp und Heard haben sich gegenseitig verklagt

In seiner Zivilklage wirft Depp seiner Ex-Frau vor, in einem 2018 von der „Washington Post“ veröffentlichten Kommentar zum Thema häusliche Gewalt falsche Aussagen gemacht zu haben. Dies habe seinem Ruf geschadet. Wegen Verleumdung klagt Depp auf rund 50 Millionen Dollar (gut 46 Millionen Euro) Schadenersatz. Amber Heard hat eine Gegenklage auf 100 Millionen Dollar eingereicht.

Die beiden Schauspieler hatten sich 2009 bei den Dreharbeiten zu dem gemeinsamen Film „The Rum Diary“ kennengelernt. 2015 heirateten sie, doch nach 15 Monaten Ehe reichte Heard die Scheidung ein. (dpa / csp)