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Johnny Depp vs. Amber Heard: Neue Vorwürfe bei der Prozess-Eröffnung

Rede ist von sexueller Gewalt

Johnny Depp vs. Amber Heard: Neue Vorwürfe bei der Prozess-Eröffnung

Amber Heard und Johnny Depp
Im jahrelangen Rechtsstreit von Hollywoodstar Johnny Depp und Schauspielerin Amber Heard geht es in eine neue Runde.
deutsche presse agentur

Zum zweiten Mal heißt es derzeit in einem Gericht: Johnny Depp (58) gegen Amber Heard (35). Nach der verlorenen Verleumdungsklage gegen die Zeitung „The Sun“ in Großbritannien startete nun der US-Prozess vor dem Gericht in Virginia. Depp verklagt nun direkt seine Ex-Frau auf 50 Millionen Dollar (46 Millionen Euro) wegen eines Beitrags, den sie in der „Washington Post“ veröffentlichte und darin von häuslicher Gewalt sprach. In den Eröffnungsplädoyers der jeweiligen Anwälte der Stars wurden schwere Vorwürfe erhoben - vor allem gegen Depp.

Schwere Vorwürfe gegen Johnny Depp

Ben Rottenborn, Heards Anwalt, sagte darin laut „People“, dass die Gewalt von Depp gegen seine Mandantin „viele Formen“ angenommen habe - darunter physische, psychische, emotionale und verbale. Doch damit nicht genug: „Amber erlitt sexuelle Gewalt durch die Hände von Depp“, führt Rottenborn weiter aus. „Sie werden auf grafischste und schrecklichste Weise von der Gewalt hören, die sie erlitten hat. Sie werden es direkt von ihr hören. Sie wird in den Zeugenstand gehen und es Ihnen erzählen. Es ist passiert.“

Dies sei kurz vor dem Ende ihrer Ehe geschehen, als Depp angeblich stark betrunken gewesen sei. Dieser habe „Amber misshandelt und sexuell angegriffen, nur weil sie den Mut hatte, ihn wegen seiner Trinkerei zu konfrontieren.“

Johnny Depp & Amber Heard verklagen sich gegenseitig Nächste Schlammschlacht vor Gericht
00:40 min
Nächste Schlammschlacht vor Gericht
Johnny Depp & Amber Heard verklagen sich gegenseitig

Das sagt die Gegenseite

Auch Depps Rechtsvertretung hielt in der Eröffnungsrede nicht mit schweren Vorwürfen zurück. Heard habe die „falschen Anschuldigungen“ schamlos ausgenutzt, um damit im Zuge der #MeToo-Bewegung ihre Karriere voranzutreiben. Den Vorwurf der sexuellen Gewalt habe sie nachträglich „aus Panik“ hinzugefügt, als ihr „die Schwere ihrer Anschuldigungen“ bewusst geworden sei und sie sich weiter als „Überlebende“ inszenieren wollte.

Wie lange sich der höchst prekäre Prozess hinziehen wird, ist nicht klar. Mehrere US-Medien gehen davon aus, dass es bis zu sechs Wochen dauern könnte, ehe ein Urteil fällt. Allein auf der Liste an möglichen Zeugen sollen knapp 120 Personen stehen, darunter Tesla-Chef Elon Musk (50) sowie die Schauspieler Ellen Barkin (67), Paul Bettany (50) und James Franco (43) .

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