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Nach homophobem und frauenfeindlichem Facebook-Kommentar

Spahn schwulenfeindlich beleidigt: Kieler Staatskanzlei beurlaubt Referent

Jens Spahn im Bundestag
Jens Spahn im Bundestag
© imago images/Future Image, Frederic Kern via www.imago-images.de, www.imago-images.de

12. März 2021 - 17:28 Uhr

Facebook-Kommentar: "Frauen kann man hier nichts in die Hand geben, Schwulen auch nicht"

Mit einem Facebook-Kommentar aus der Kieler Staatskanzlei in die Beurlaubung: Das hat ein Referent laut einem Bericht der "Kieler Nachrichten" geschafft. Einen kritischen Post zum Besuch Jens Spahns auf einem Spenden-Dinner hatte der Staatskanzlei-Mitarbeiter um einen Kommentar ergänzt: "Frauen kann man hier nichts in die Hand geben, Schwulen auch nicht. Wir bräuchten in dieser Situation Männer wie Helmut Kohl und Helmut Schmidt." Mittlerweile sind nicht nur Post und Kommentar, sondern das gesamte Facebook-Profil gelöscht. Doch vor Konsequenzen wird das dem Bericht zufolge nicht schützen.

"Kieler Nachrichten": Ministerpräsident Günther erbost

Laut dem Lokalmedium prüft die Kieler Staatskanzlei nach der Freistellung auch dienstrechtliche Konsequenzen für den Referenten. Auf RTL-Anfrage hieß es dazu von einem Sprecher: "Zu Personalvorgängen nimmt die Landesregierung grundsätzlich keine Stellung".

Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther habe ungewöhnlich wütend reagiert, er toleriere sexistische und diskriminierende Aussagen seiner Mitarbeiter nicht, zitieren die "Kieler Nachrichten" den CDU-Politiker: "Die in Rede stehenden Äußerungen sind unter keinerlei Umständen akzeptabel." Der Referent hatte unter anderem die Impfpolitik kritisiert und Spahns Rücktritt gefordert.

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