Japanischer Sonderberater besucht Nordkorea

12. Februar 2016 - 9:18 Uhr

Der Besuch eines japanischen Sonderberaters in Nordkorea hat für Unverständnis auf der südkoreaischen Seite gesorgt. Das Außenministerium in Seoul kritisierte, dass mit der Entsendung von Isao Iijima nach Pjöngjang die Bemühungen um ein koordiniertes Vorgehen gegenüber Nordkorea unterlaufen werden könne. Die Rede ist von der Koordination der Länder Südkorea, USA und Japan.

Eine enge Absprache sei wichtig, sagte ein Sprecher. "In diesem Sinne ist der Besuch Iijimas in Nordkorea nicht hilfreich." Iijima, der eine wichtige Rolle bei früheren Verhandlungen mit Nordkorea gespielt hatte, war am Dienstag in Pjöngjang eingetroffen.