Er wurde leblos in seiner Wohnung gefunden

Jan Fedder (†64): Neue Erkenntnisse zum Tod des „Großstadtrevier“-Stars

Jan Fedder wurde leblos in seinem Bett gefunden.
© dpa, Angelika Warmuth, bsc

07. Januar 2020 - 16:03 Uhr

Jan Fedder starb in seiner Hamburger Wohnung

Der "Großstadtrevier"-Star Jan Fedder (†64) verlor kurz vor dem Jahreswechsel seinen Kampf gegen den Krebs. Nun wurden weitere Details zu seinem plötzlichen Tod bekannt.

Freunde fanden Jan Fedder leblos im Bett

Seine Ehefrau Marion (53) sei über die Feiertage im Urlaub gewesen, berichtet die "Bild"-Zeitung. Das Paar habe oft die Feiertage getrennt verbracht. Als Marion ihren Mann telefonisch nicht erreichen konnte, soll sie einen Freund, der einen Schlüssel zur Wohnung hat, geschickt haben, um nach dem Rechten zu sehen. Der Freund sei dann mit seinem Sohn vorbeigefahren und hätte Fedder leblos in seinem Bett vorgefunden. Dass der Schauspieler in seiner Wohnung aufgefunden worden war, hatte die Hamburger Polizei RTL.de zuvor bereits bestätigt. Die gerufenen Sanitäter konnten nichts mehr für den Hamburger tun.

Jan Fedder war ein Urgestein beim „Großstadtrevier“

Der Schauspieler hat einen langen und schweren Kampf gegen den Krebs hinter sich. Bereits im Herbst 2012 wurde beim "Großstadtrevier"-Urgestein ein Mundhöhlenkarzinom diagnostiziert. Nach einer Strahlentherapie konnte er nach einer kurzen Pause wieder ans Set zurück und spielte wieder den Polizisten Dirk Matthies, den er bereits seit 1991 in der Serie verkörpert. 2017 ging es ihm schließlich so schlecht, dass er sich aus der Öffentlichkeit zurückzog. Letzte Folgen für die Vorabend-Serie musste er im Rollstuhl drehen.

Fedder dachte oft an Selbstmord

Bildnummer: 60548811  Datum: 30.09.2013  Copyright: imago/Future ImageJan Fedder mit Gattin Marion beim Großstadtrevier-Spezial zu Jan Fedders 45. Bühnenjubiläum mit den Folgen Der zweite Mann und Der Neue auf dem 21. Filmfest Hamburg, 30.09.2013 Fot
Jan Fedder mit seiner Ehefrau Marion
© imago stock&people, imago

2018 gestand der Schauspieler in der Talkshow von Reinhold Beckmann, dass er in der schweren Zeit sogar an Selbstmord dachte: "Wenn alles Scheiße ist, fragt man sich, wozu das alles noch und ob man das Leben beenden sollte." Die nötige Kraft zum Durchhalten schenkte ihm seine Frau: "Die Liebe zu meiner Marion hat mich am Leben gehalten!" Die beiden waren 18 Jahre lang verheiratet.