Jahrhundertflut: Deutschland rückt zusammen

13. Juni 2013 - 20:06 Uhr

"Man kommt sich blöd vor, wenn man rumsitzt und nichts macht"

Dresden: Jeder noch so kleine Handschlag kann Hilfe bedeuten. Die einen verteilen eine kleine Stärkung, die anderen stapeln Sandsäcke. Im Internet haben die meisten davon erfahren, dass ihr Einsatz dringend benötigt wird. Für sie war es keine Frage, mit anzupacken.

"Man kommt sich blöd vor, wenn man rumsitzt und nichts macht", sagt einer der vielen Helfer.

Auch in Passau, wo die Fluten mittlerweile auf dem Rückmarsch sind, helfen Studenten beim Aufräumen. Diejenigen, die alles verloren haben, sind überwältigt: "Das ist so was Schönes! Gestern Mittag hat meine Tochter das Schaufeln angefangen und im Nu waren 20 Menschen um uns. Das ist schon schön."

Das ist die eine kleine, aber schöne Seite der Flutkatastrophe: das Zusammengehörigkeitsgefühl danach, das alle zusammenrücken lässt.