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Jaguar bricht aus und reißt acht Tiere im Zoo von New Orleans

Jaguar bricht aus und reißt acht Tiere im Zoo von New Orleans

Jaguar Valerio (Foto: Audubon Zoo/Facebook)
Jaguar Valerio aus dem Zoo in New Orleans. (Foto: Audubon Zoo/Facebook)
unbekannt, Audubon Zoo

Eine Stunde reicht dem Raubtier für ein Blutbad

Der Name Valerio klingt nett und freundlich, doch in diesem Fall ist Valerio schuld am Tod von acht Tieren im Audubon-Zoo von New Orleans. Zum Vorwurf machen kann man dem Dreijährigen das nicht, denn Valerio ist ein Raubtier. Genauer gesagt ein Jaguar. Er nutzte eine Panne im Zoo von New Orleans zum Ausbruch aus seinem Gehege und machte sich in der unverhofften Freiheit über fünf Alpakas, ein Emu und zwei Füchse her.

"Leider hat er getan, was Jaguare machen"

Erst nach einer Stunde konnte der Beutezug des Jägers beendet werden, ein Mitarbeiter des Zoos betäubte den Jaguar. Wie sich Valerio aus seinem Gehege befreien konnte, ist nicht klar. Allerdings schließt der Zoo aus, dass einer seiner Mitarbeiter fahrlässig gehandelt hat. Wahrscheinlicher ist, dass ein kaputtes Dach dem Tier zur Flucht verhalf.

Der Zoo ist traurig über den Tod der vom Jaguar gerissenen Tiere. "Unsere Tiere sind unsere Familie. Wir sind von diesem Verlust erschüttert", hieß es in einer Stellungnahme. Gleichwohl betont der Direktor des Tiergartens in der 400.000-Einwohner-Metropole im US-Bundesstaat Louisiana, dass Valerio straffrei ausgehen wird: "Dem Jaguar selbst wird nichts passieren. Leider hat er getan, was Jaguare machen", so Frank Burks.

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Jaguare sind Großkatzen und die einzigen dieser Art auf dem amerikanischen Kontinent. In freier Wildbahn kommen sie fast nur noch in Mittel- und Südamerika vor. Die Tiere sind kräftig, die größten von ihnen können bis zu 160 Kilo wiegen.