Jagdszenen vor der Schweden-Bank: DFB-Team sagt Sorry

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24. Juni 2018 - 10:33 Uhr

Tumulte an der Seitenlinine

Nach dem Schlusspfiff in Sotschi brachen an der Seitenlinie Tumulte aus. Grund war, dass einige deutsche Spieler die Schweden mit übertriebenen Jubelarien provozierten. Der DFB hat sich entschuldigt.

DFB: "Die eine oder andere Reaktion zu emotional"

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat sich für einige Jubelgesten nach dem 2:1  gegen Schweden in Richtung des Kontrahenten entschuldigt. "Es war ein emotionales Spiel. Am Ende war die eine oder andere Reaktion oder Geste unseres Betreuerstabes in Richtung der schwedischen Bank zu emotional", übermittelte 'Die Mannschaft' über die sozialen Netzwerke. "Das entspricht nicht unserer Art. Dafür haben wir uns beim schwedischen Trainer und seinem Team entschuldigt."

Schwedens Coach Janne Andersson hatte nach der Last-Minute-Niederlage gegen Deutschland das Verhalten einiger Spieler und Funktionäre kritisiert. "Einige der Deutschen fingen an zu feiern, in dem sie in unsere Richtung liefen. Sie fingen an, Gesten zu machen, das hat mich sehr verärgert", sagte Andersson nach dem 2:1-Sieg des Weltmeisters. Nach dem Schlusspfiff standen sich einige Schweden und Deutsche auf dem Platz Gesicht an Gesicht gegenüber, es gab ein paar Schubsereien.

FIFA ermittelt gegen DFB-Betreuer

"Nach dem Schlusspfiff schüttelt man sich die Hände und benimmt sich nicht so", kritisierte Andersson. Einige auf der deutschen Bank hätten sich "in einer Art und Weise verhalten, die nicht korrekt war, man lässt den Gegner auch in Ruhe trauern", betonte der schwedische Trainer.

Die Fifa-Disziplinarkommission hat indes ein Ermittlungsverfahren gegen Georg Behlau, Leiter des Nationalmannschafts-Büros, und TV-Chef Uli Voigt, wegen Unsportlichkeit eingeleitet. Den beiden droht eine Geldstrafe sowie eine Innenraumsperre.