Die neue IWF-Chefin Christine Lagarde hat nach dem verheerenden Urteil der Ratingagentur Moody's zu Portugal mehr Geduld angemahnt. "Portugal hat sich zu einem extrem mutigen Sparprogramm verpflichtet, das von der gesamten politischen Klasse unterstützt wird", erklärte die 55-Jährige in einem Interview des Fernsehsenders 'France 24'. "Sofern Portugal an seinen Verpflichtungen festhält, gibt es überhaupt keinen Zweifel daran, dass das Programm (...) zu mehr Wettbewerbsfähigkeit und zu einer Konsolidierung der Situation führt." Andere Länder, insbesondere Griechenland, sollten sich davon inspirieren lassen, sagte die ehemalige französische Finanz- und Wirtschaftsministerin.