ITB-Chef: Solidarität mit Ägypten spürbar

13. Februar 2016 - 7:14 Uhr

Zum Auftakt der Internationalen Reisemesse ITB herrschen nach den Worten von Messedirektor Martin Buck bei Ausstellern und Besuchern Zufriedenheit und die Erwartung guter Geschäftsabschlüsse vor. Mit dem Partnerland der diesjährigen Tourismusmesse, Ägypten, sei große Solidarität spürbar, sagte Buck. Er betonte die "völkerverbindende" Funktion der Messe. Aber die ITB sei in diesem Jahr auch so politisch wie nie. Themen sind unter anderem der Emissionshandel im Luftverkehr oder die Ticketsteuer.

Die angeschlagenen Reiseländer Ägypten und Griechenland stehen im Blickpunkt. Das nordafrikanische Land hatte im Revolutionsjahr 2011 ein Drittel seines Tourismus eingebüßt. Auch bei Griechenland berichten Reiseveranstalter in Folge der Schuldenkrise von schwächeren Buchungen. Beide Länder wollen auf der Internationalen Tourismus-Börse (ITB) in Berlin Vertrauen zurück gewinnen. Buck sagte, nach seinem Eindruck seien die Griechen selber dabei sehr optimistisch.