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Italiens Küstenwache bringt Flüchtlinge in Sicherheit

Italiens Küstenwache bringt Flüchtlinge in Sicherheit

Flüchtlinge in Italien auf einem Boot
Oft begeben sich die Flüchtlinge in größte Gefahren, wie hier auf ein überfülltes Boot, um nach Europa zu gelangen.

Hilferufe per Satellitentelefon

Die italienische Küstenwache und Marine haben an Ostern mindestens 1.500 Migranten auf dem Mittelmeer in Sicherheit gebracht. Allein seit Karsamstag mussten die Rettungskräfte fünf Booten mit Flüchtlingen zur Hilfe eilen, wie die Küstenwache am Ostersonntag mitteilte. Insgesamt etwa 1.500 Menschen, die sich von Libyen aus auf den Weg nach Europa gemacht hatten und dann in Seenot geraten waren, nahmen Marine und Küstenwache an Bord ihrer Schiffe.

Die ersten Hilferufe waren per Satellitentelefon von drei Booten vor der Küste Libyens eingegangen, erklärte die Küstenwache. Sie eilte den Migranten daraufhin mit mehreren Booten zur Hilfe. Die Menschen sollten nach Lampedusa und Sizilien gebracht werden. Über ihre Herkunft war zunächst nichts bekannt.