Italien: Sieben Milliarden Euro für Staatsanleihen

13. Februar 2016 - 7:04 Uhr

Italien ist es gelungen sich frisches Geld von Investoren zu leihen. Die Versteigerung langjähriger Anleihen brachte sieben Milliarden Euro ein. Das angestrebte Volumen von mindestens fünf Milliarden Euro wurde damit erreicht.

Die Geldgeber mussten mit einem Zinssatz von 6,98 Prozent auf Zehn Jahre gelockt werden. Dieser ist zwar niedriger als Italiens Rekordzinssatz von 7,56 Prozent, aber deutlich höher als die Zinsen auf deutsche Anleihen.

Mit kurzlaufenden Anleihen hatte sich Italien bereits am Mittwoch knapp elf Milliarden Euro von Investoren geliehen. Kommendes Jahr muss sich Italien 440 Milliarden Euro von Investoren holen, um alte Kredite abzulösen, Zinsen zu zahlen und die Haushaltslücke zu schließen.