Italien-GP: Vettel meldet sich zurück

Michael Schumacher raste im 2. Training auf den 3. Platz
Michael Schumacher raste im 2. Training auf den 3. Platz
© REUTERS, STRINGER/ITALY

09. September 2011 - 18:41 Uhr

Sebastian Vettel hat sich im 2. Freien Training zum Großen Preis von Italien zurückgemeldet. In 1:24,010 Minuten fuhr der Red-Bull-Pilot auf dem Autodromo di Monza die Bestzeit. "Wir hatten keine Probleme. Es herrscht Zuversicht. Auf einer Strecke, die uns eigentlich nicht so gut liegt, fühlt sich das gut an", freute sich der 24-jährige Weltmeister. "Auf Platz 2 mit der Winzigkeit von 36 Tausendstelsekunden Rückstand folgte Lewis Hamilton im McLaren. Der Engländer, der mit 1:23,865 Minuten am Vormittag in der 1. Session die Tagesbestzeit fuhr, bleibt aber der Topfavorit auf dem Hochgeschwindigkeitskurs, denn er deckte nicht alle Karten auf.

Mit offenen Karten spielte dagegen Michael Schumacher. Der 42-Jährige raste im Mercedes auf den 3. Platz (+ 0,337 Sekunden) und unterstrich, dass im Königlichen Park von Monza mit den Silberpfeilen zu rechnen ist. Für die Konkurrenzfähigkeit von Mercedes Grand Prix spricht auch der Auftritt von Nico Rosberg.

Diese These mutet angesichts des 22. Platzes und einem Rückstand von 5,174 Sekunden abwegig an. Der 26-Jährige, der wegen einer Reparatur am KERS viel Zeit verlor, war jedoch ausschließlich mit vollen Tanks unterwegs. Und im Vergleich mit den gegen Ende der Session ebenfalls mit viel Sprit gefahrenen Konkurrenten war Rosberg ganz vorne dabei.

Mercedes schnuppert an der Spitze

Erst auf den Rängen 4 und 5 folgten die Ferrari-Piloten Felipe Massa (+ 0,356) und Fernando Alonso (+ 0,423). Mit beiden wird jedoch an diesem Wochenende noch zu rechnen sein - etwas anderes werden die vielen Fans beim Ferrari-Heimrennen nicht akzeptieren. Hinter dem Ferrari-Duo landeten Mark Webber im Red Bull und McLaren-Fahrer Jenson Button auf den Positionen 6 und 7.

Nach seiner Glanz-Vorstellung in der 1. Session, in der er Fünfter geworden war, verfehlte Adrian Sutil im 2. Training die Top 10 deutlich. Der Force-India-Pilot belegte nur Rang 12 (+ 1,486). Durchaus zufrieden war dagegen Timo Glock. Der Virgin-Pilot raste auf Platz 20 (+ 4,794) und war dicht an den Lotus-Konkurrenten Heikki Kovalainen (19.) und Jarno Trulli dran (18.).