Als Schwangere bekam sie einen Herzinfarkt

Frau (37) erwacht nach 10 Monaten aus Koma und erfährt, dass sie Mutter ist

Christina Rosi fiel ins Koma, als sie im siebten Monat schwanger war.
Christina Rosi fiel ins Koma, als sie im siebten Monat schwanger war.
© Gabriele Succi

12. Juni 2021 - 12:13 Uhr

Das erste Wort nach dem Aufwachen war "Mama"

Cristina Rosi war sie im siebten Monat schwanger, als sie einen Herzinfarkt erlitt und ins Koma fiel. Noch am selben Tag holten die Ärzte ihr Baby per Notkaiserschnitt. Zehn Monate später ist die 37-Jährige aus Arezzo (Toskana) aus dem Koma erwacht und hat erfahren, dass sie Mutter der kleinen Caterina ist. Das erste Wort, das Cristina sagte, war "Mama".

Ärzte retteten mit Notkaiserschnitt das Leben des Babys

Die Ärzte hatten im Juli 2020 keine andere Wahl: Nur durch den Kaiserschnitt konnten sie das Leben des Babys retten – sowohl Cristina als auch das Ungeborene hatten länger keinen Sauerstoff bekommen. Schwere neurologische Schäden bei beiden waren die Folge, wie das Portal "La Nazione" berichtet.

Mutter und Tochter aus Italien haben sich noch nie gesehen

Weil sie in unterschiedlichen Einrichtungen versorgt wurden, haben sich Mutter und Tochter noch nie gesehen. Noch zwei weitere Male habe Christina nach dem Aufwachen in einer Innsbrucker Klinik "Mama" gesagt, schildert ihr Ehemann Gabriele Succi (42). Als wolle sie deutlich machen, dass sie zurück im Leben ist. "Eine wahre Freude nach so viel Leid", sagt der 42-Jährige.

Cristinas Mutter Mirella wachte am Bett der 37-Jährigen, als diese endlich wieder die Augen öffnete. Die berührenden ersten Worte ihrer Tochter seien für sie wie eine "Wiedergeburt" gewesen, erzählt Mirella unter Tränen.

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Cristina Rosis Ehemann sieht große Fortschritte

Gabriele Succi
Gabriele Succi ist überzeugt, dass seine Frau und seine Tochter den Weg zurück ins Leben finden.
© Gabriele Succi

Auf dem Weg zurück ins Leben macht Cristina Rosi dem Bericht zufolge in Innsbruck ein neurologisches Rehabilitationsprogramm. "Die Ärzte wollen sie wieder auf die Beine stellen und sind überzeugt, dass Cristina das packt", sagt ihre Mutter Mirella. Auch Gabriele ist überzeugt, dass seine Frau den Kampf gewinnt: "Ihre Fortschritte heute wirken im Vergleich zu dem, was noch vor wenigen Monaten war, wie ein Wunder."

Gabriele Succi hofft auf "Gofundme"-Spenden

Um die teuren Therapien bezahlen zu können, hofft der 48-Jährige auch auf Spenden über die Plattform "Gofundme". Auch die kleine Caterina brauche rund um die Uhr Hilfe. "Meine Frau und meine Tochter verdienen die bestmögliche Behandlung", sagt Gabriele Succi. (bst)

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