Sie spüren die Folgen der Pandemie kaum

US-Elite feiert Partys in Luxus-Quarantäne: Corona ist die Seuche der Armen

US-Luxusvilla in Los Angeles
US-Luxusvilla in Los Angeles (Foto: Motivbild)
JCH abl pat, dpa, Jae C. Hong

Reiche führen Leben fast wie vor Corona

In den USA wird das Corona-Virus immer mehr zur Seuche der Armen. Wer es sich leisten kann, flüchtet einfach aus den Covid-19-Hotspots, irgendwohin, wo sich das Virus gerade nicht so stark verbreitet. Wie das Magazin „Vanity Fair“ berichtet, führen die Superreichen der USA ihr Leben mehr oder weniger normal weiter. Es gebe weiter Partys und Luxusausflüge wie vor Corona – alles nur eine Frage des Geldes.

+++ Alle aktuellen Informationen zum Coronavirus finden Sie in unserem Live-Ticker auf RTL.de +++

Partys mit Corona-Schnelltests für die Gäste

​Mit ein paar Millionen auf dem Konto lassen einen die Folgen der Pandemie selbst in den USA kalt. Das Land ist stark vom Coronavirus betroffen und verzeichnet weltweit die meisten Fälle und Todesopfer. Der wirtschaftliche Schaden ist verheerend. Millionen Amerikaner haben ihre Jobs verloren und viele sind nicht einmal krankenversichert, sodass sie sich eine Behandlung im Fall der Fälle gar nicht leisten könnten.

Diejenigen, die mit Tech-Unternehmen im Silicon Valley reich geworden sind, müssen sich um sowas keine Gedanken machen. Das Magazin berichtet, dass die Tech-Elite trotz Ansteckungsgefahr weiter Partys feiert. Bei einer Feier in Los Angeles soll es für die Gäste sogar Corona-Schnelltests gegeben haben. Nach 15 Minuten Warten an der Bar ist das Testergebnis da und alle, die negativ getestet wurden, können unbekümmert Party machen. Feiern in der Safe-Zone sozusagen.

Schulen und Grenzen geschlossen? Kein Problem für die Superreichen in den USA

Und auch sonst lässt sich die Quarantäne gut aushalten, wenn man ein bisschen mehr Geld auf dem Konto hat, als der Durchschnitt. Wer würde den Lockdown nicht lieber in einer Luxus-Villa mit Garten und Meerblick verbringen, als in einem winzigen Appartement in der Stadt? Viele sind aus den besonders betroffenen und dicht besiedelten Bundesstaaten New York und Kalifornien auf Zweitwohnsitze auf dem Land geflüchtet. Dort kann man viele besser unter sich bleiben, als in den großen Metropolen. Menschen, die sich so schon ihre Miete kaum leisten können, haben diese Option natürlich nicht.

Viele würden außerdem Privatlehrer für ihre Kinder engagieren, damit die weiter unterrichtet werden, auch wenn die Schulen geschlossen sind. Während die Kinder der normalen Bürger zuhause bleiben müssen, werden die Kinder der Reichen weiter beschult. Und auch Reisen sind nicht unbedingt gestrichen: Wer einen Privatjet hat, muss nicht zuhause bleiben. Und mit dem nötigen Kleingeld lassen sich sogar Staatsbürgerschaften kaufen, sodass die Reichen sich in Länder ausfliegen lassen können, wo die Ansteckungszahlen niedriger sind als in den USA.

TVNOW-Dokus: Corona und die Folgen

Das Corona-Virus hält die Welt seit Wochen in Atem. Auf TVNOW finden Sie jetzt spannende Dokumentation zur Entstehung, Verbreitung und den Folgen der Pandemie.

Weitere Videos zum Thema Coronavirus finden Sie hier

Playlist: 30 Videos