ISS-Astronaut Alexander Gerst warnt Amerikaner: Hurrikan "Florence" wird große Schäden anrichten

14. September 2018 - 8:52 Uhr

"Florence" dürfte große Schäden anrichten

Der deutsche Astronaut Alexander Gerst hat von Bord der Raumstation ISS die Amerikaner vor dem heranziehenden Hurrikan Florence gewarnt - mit dramatischen Worten: "Bereitet euch vor an der Ostküste. Da kommt ein Albtraum auf euch zu, mit dem nicht zu spaßen ist." Der von Gerst fotografierte Wirbel ist größer als ganz Deutschland!

US-Bundesstaaten North Carolina und South Carolina besonders gefährdet

Die US-Katastrophenschutzbehörde FEMA hatte am Mittwoch erklärt, es sei der letzte Tag, an dem Evakuierungen noch ungehindert möglich seien. Es sei absehbar, dass der Sturm schwere Schäden anrichten werde. Das Nationale Hurrikan-Zentrum sprach von einer lebensgefährlichen Situation. "Florence" war in den vergangenen Tagen zu einem Hurrikan der Stärke 4 angewachsen - mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 220 Kilometern pro Stunde.

Große Gefahr

"Florence" ist am Donnerstagmorgen noch knapp 450 km von Wilmington/North Carolina entfernt und hat sich zwar momentan auf Kategorie 2 abgeschwächt mit Böen bis 175km/h, die Gefahrenlage hat sich dadurch aber nicht geändert!!

Denn der Wind ist nicht unbedingt das größte Problem, sondern die zu erwartende hohe Flutwelle an den Küstenregionen sowie die teils mehrere Tage andauernden sintflutartigen Regenfälle, die Überschwemmungen und Erdrutsche auch im Landesinneren bringen werden.

Wie ein Hurrikan überhaupt entsteht, können Sie hier erfahren.

Erst zwischen Donnerstagabend und Freitagmorgen (Ortszeit) soll er auf die Südostküste der USA treffen. In der Schneise des Hurrikans liegen vor allem die US-Bundesstaaten North Carolina und South Carolina, weiter nördlich auch Virginia. Meteorologen sagten zuletzt aber voraus, der Hurrikan könne noch etwas südlich eindrehen. 

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A sign is posted on a boarded up building before Hurricane Florence comes ashore on Oak Island, North Carolina, U.S., September 12, 2018. REUTERS/Carlo Allegri
Viele Menschen haben ihre Häuser verlassen und sind vor dem heranziehenden Hurrikan geflüchtet.
© REUTERS, CARLO ALLEGRI, CA

Das Nationale Hurrikan-Zentrum warnte vor lebensbedrohlichen Sturmfluten, starkem Regen und extremen Winden. Die Katastrophenschutzbehörde FEMA sprach von einem sehr gefährlichen Sturm.