Iran verlagert Atomprogramm in unterirdische Bunker

13. Februar 2016 - 5:36 Uhr

Der Iran treibt sein umstrittenes Atomprogramm voran. Ungeachtet internationaler Kritik begann die Islamische Republik mit der Verlagerung von Maschinen zur Urananreicherung in unterirdische Bunker. Einige Zentrifugen aus Natans seien bereits in der Anlage Fordow eingetroffen, sagte der Chef der iranischen Atombehörde, Ferejdun Abbasi-Dawani, im staatlichen Fernsehen.

Die Regierung in Teheran hat den Schritt im Juni zusammen mit einem deutlichen Ausbau der Uran-Anreicherung angekündigt. Fordow wurde im Norden des Landes in einem Bergbunker gebaut. Der Iran hat die Existenz der Anlage erst eingestanden, als westliche Geheimdienste sie entdeckt hatten.