Irak: 116 Terrorverdächtige festgenommen

13. Februar 2016 - 20:04 Uhr

Im Kampf gegen die ausufernde Gewalt haben die irakischen Sicherheitskräfte bei einem großangelegten Einsatz 116 Terrorverdächtige festgenommen. Nach Angaben von General Abul Ameer al-Saidi wurden bei der Operation im Süden der Stadt Kirkuk, die sich gegen Kämper des Terrornetzwerks Al-Kaida richtete, auch fünf Bewaffnete getötet. Das irakische Militär habe bei der Aktion auch Waffen sichergestellt. Außerdem seien in den Bergen zwei Trainingscamps der Aufständischen zerstört worden.

Insgesamt kamen nach Behördenangaben am Dienstag im gangen Land mehr als 30 Menschen um, darunter vier Polizisten, die bei einer Serie von Bombenanschlägen auf Kontrollstellen starben. In der Nähe der nordirakischen Stadt Mossul wurden zwei Bewaffnete getötet, als sie versuchten, eine Bombe zu legen. Anschläge mit Toten und Verletzten gab es auch in Bakuba, Hilla und Amara.