Inzidenzen sinken leicht: Angespannte Lage in Kliniken

Eine medizinische Mitarbeiterin hält einen Tupfer in der Hand. Foto: Moritz Frankenberg/dpa/Symbolbild
Eine medizinische Mitarbeiterin hält einen Tupfer in der Hand. Foto: Moritz Frankenberg/dpa/Symbolbild
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04. Dezember 2021 - 11:22 Uhr

Hannover (dpa/lni) - Die Werte zur Beschreibung der Corona-Lage in Niedersachsen haben sich am Samstag leicht verbessert. Die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz, ein maßgeblicher Indikator für die Corona-Lage, ging weiter zurück. Am Samstag lag der Wert bei 6,7 nach 7,0 am Vortag, wie die Landesregierung mitteilte. Der Wert gibt an, wie viele Infizierte in den vergangenen sieben Tagen auf 100.000 Einwohner gerechnet neu in eine Klinik aufgenommen werden mussten.

Auch die Zahl der registrierten Neuinfizierungen pro 100.000 Einwohnern sank etwas. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab für Niedersachsen eine Sieben-Tages-Inzidenz von 203,0 an - nach 205,9 am Freitag. 2798 Neuinfektionen und 18 neue Covid-19-Todesfälle wurden am Samstag registriert. Damit stieg die Zahl der Corona-Toten landesweit auf 6430.

Nach wie vor ist jeder zehnte Patient auf einer Intensivstation im Land inzwischen ein Erkrankter mit Covid-19. Der Indikator für die Intensivbettenbelegung sank am Samstag im Vergleich zum Freitag ebenfalls geringfügig von 10,3 auf 10,0 Prozent.

Im Land Bremen sank die Sieben-Tages-Inzidenz am Samstag auf 201,9 - dort hatte der Wert am Freitag bei 203,8, gelegen. Es wurden 243 neue Corona-Infektionen und ein weiterer Todesfall im Vergleich zum Vortag gemeldet.

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Quelle: DPA